Archiv der Kategorie: Aus dem Stadtrat

Auf Antrag der CSU – Neue Sportförderrichtlinien

Kürzlich hat der Sportsenat des Aschaffenburger Stadtrates neue Sportförderrichtlinien verabschiedet. Auf Anregung aus der CSU-Stadtratsfraktion hatte eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadtratsfraktionen unter Leitung des Sportamtsleiters Jürgen Kuhn die Grundlagen hierfür erarbeitet. Anlass war der Umstand, dass für die mehr als 100 aktiven Sportvereine in Aschaffenburg bislang keine Gesamtförderrichtlinien vorlagen, die für die Vereine in einem Schriftstück nachvollziehbar und transparent dargestellt sind. Jetzt steht mit den neuen Sportförderrichtlinien ein Regelwerk „aus einem Guss“ zur Verfügung, das klare Regeln für die Sportförderung der Stadt definiert und somit den Sportvereinen die nötige Transparenz und Planungssicherheit gibt. Neu ist, dass bei der Förderung des Sportstättenbaus nicht nur Neubaumaßnahmen, sondern gerade auch Maßnahmen zur Bestandssicherung bestehender Sportstätten besonders gewürdigt werden. In einer Informationsveranstaltung werden die neuen Sportförderrichtlinien vorgestellt und mit Vereinsvertretern erörtert werden. Sodann hat das Stadtratsplenum abschließend zu entscheiden.

Thomas Gerlach, Sprecher des Sportsenates der CSU-Stadtratsfraktion

Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihre Vorschläge sind uns wichtig. Bitte wenden Sie sich an Thomas Gerlach, Tel. 219080, E-Mail: gerlach@csu-schweinheim.de oder an die weiteren Schweinheimer CSU-Stadträte Bernd Appelmann, Karlheinz Burger, Werner Elsässer und Judith Gerlach.

Bericht zum Kommunalpolitischen Tag der CSU Aschaffenburg

Im Rahmen eines „Kommunalpolitischen Tages“ widmeten sich CSU-Fraktion und Kreisverband den Themenbereichen Ausbau der Darmstädter Straße/B26 und der Stadtentwicklung mit Blick auf die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur.

Der Fraktionsvorsitzende Peter Schweickard bezeichnete auch den Ausbau der B26 als Teil der Stadtentwicklung. Die Ringstraße hätte gezeigt, dass ein sinnvoller Straßenbau eine deutliche Verkehrsberuhigung bringen könne. Die Ausfallstraße Richtung Darmstadt sei täglich überlastet. Nach dem letzten Gutachten würde Untätigkeit dazu führen, dass auch die kaum weniger belastete Großostheimer- wie auch die Obernauer Straße im Stadtgebiet in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Verkehrszunahme zu rechnen hätten. Die Bürger seien in Ihrer Ablehnung 2014 mit falschen Argumenten irregeführt worden. Weder sei eine Autobahn geplant noch Eingriffe in den Schönbusch. Die seit Jahren lückenhafte Pappelallee solle nicht vernichtet, sondern ganz im Gegenteil, wieder aufgeforstet werden.

Die CSU stehe zu den Planungen, weil sie nicht nur den Verkehr von und zum Hafen, als unserem größten Industriegebiet begünstige, sondern vor allem die staugeplagten Bürger entlaste, ohne die Natur anzutasten.

Als Referenten für die Fragen des Parks Schönbusch konnte die CSU Peter Körner gewinnen, der neben seiner journalistischen Arbeit ein ausgewiesener Kenner von historischen Gartenanlagen ist. Peter Körner hob die besondere Bedeutung des Parks Schönbusch als einer der frühesten Landschaftsgärten in Süddeutschland hervor, der von Anfang an der Erholung und der Ruhe dienen sollte. Bei der neuerlichen Diskussion um Nutzungsansprüche unterschiedlicher Gruppen werde diese Bedeutung des Parks weitgehend außer Acht gelassen und eine Zerstörung dieses einmaligen Juwels sei durchaus zu befürchten. Eine Verschlechterung des Parks durch den Ausbau der B 26 sei objektiv nicht zu erkennen und entsprechende Propaganda halte den Fakten nicht stand. Ähnlich stehe es mit der Behauptung, die „historische Allee“ werde zerstört. Es sei Fakt, dass auf der Strecke vom Viktoria-Stadion bis zum Ende des Schönbusch 98 Pappeln stünden. An diesen Alleeresten sei ein Abstand von vier Metern abzulesen. Die Straßeneinmündungen und Brückenrampen abgezogen, müssten daher bei einer intakten Allee 776 Bäume stehen. Wie der dazu noch unregelmäßige Rest (12,5 Prozent) als „historische Allee“ gerettet werden müsse, sei nicht nachzuvollziehen. Körner forderte ein Gutachten zur Rekonstruktion, das den nötigen Abstand der Bäume und damit ihre Zahl, die brauchbaren Standorte, die jeweiligen Kosten, die Verkehrssicherheit, möglichen Grunderwerb den Träger der Maßnahme kläre – aber auch die Frage, ob eine solche wirkliche Liebe zur historischen Achse, ihre tatsächliche Rettung und die angemessene Würdigung des attraktivsten Entrees der Stadt mit oder ohne Ausbau finanzierbar sei.

Thomas Gerlach, stellv. Fraktionsvorsitzender

Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie im Browser anschauen oder herunterladen.

CSU-Antrag zur Sportförderung erfolgreich

Aschaffenburg ist mit mehr als 100 Sportvereinen eine Sportstadt! Die Förderung einer hierfür notwendigen Infrastruktur ist daher eine wichtige kommunale Aufgabe. Die von der Stadt insoweit zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel wurden aber ab dem Haushaltsjahr 2003 um 30.000,00 EURO gekürzt und sind seitdem nicht mehr angepasst worden. Dies führt zwischenzeitlich zu unzumutbaren Wartezeiten für die Bereitstellung von Fördermitteln bei Bau- und Renovierungsmaßnahmen der Vereine. Die nächsten Auszahlungsmöglichkeiten für Neuanträge der Vereine gibt es erst wieder ab 2023, also nach einer Wartezeit von 7 Jahren und mehr. Die CSU-Stadtratsfraktion moniert schon seit längerem die Unterfinanzierung und die Strukturdefizite der städtischen Sportförderung. Geschehen ist aber lange Zeit nichts. Daher hat die CSU-Stadtratsfraktion bei den aktuellen Haushaltsberatungen beantragt, die Sportförderung um 52.000,00 EURO p.a. aufzustocken. Damit sollte unter Berücksichtigung der Geldentwertung zumindest der Stand von vor 2003 wieder erreicht werden. Gegen den Willen der Verwaltungsspitze und gegen die Stimmen anderer Fraktionen, die die Problemlösung zunächst in der Bildung eines Arbeitskreises sahen, hat die CSU-Stadtratsfraktion mit teilweiser Unterstützung durch Mitglieder anderer Fraktionen diesen für die Sportvereine wichtigen Antrag bei den Haushaltsbeschlüssen durchsetzen können.
Soweit jetzt endlich eine Strukturdiskussion über die Sportförderung insgesamt geführt wird, entspricht dies einem Antrag, den die CSU-Fraktion schon vor längerem gestellt hatte. Die CSU-Fraktion wird auch hier konstruktiv mitarbeiten, wendet sich aber dagegen, Problemlösungen durch Bildung von Arbeitskreisen und langwierige Diskussionen auf die lange Bank zu schieben. Der kostenaufwendig erstellte Sportentwicklungsplan der Stadt, der gerade im Bereich der Sportstätten erhebliche Defizite nachweist, enthält eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen, die in wesentlichen Punkten noch der Verwirklichung harren. Mit dem von der CSU-Stadtratsfraktion initiierten Haushaltsbeschluss ist zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Thomas Gerlach, Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion im Sportsenat

Jetzt sind Sie gefragt! – Bebauungsplan für das Gebiet „Nördliche Seebornstraße“

Das umstrittene Bebauungsplanverfahren für das Gebiet zwischen Seeborn-, Berg-, Matthäus-, Sonnenstraße und Leidersbacher Gässchen ist Thema einer Bürgeranhörung, die am Montag, 07.03.2016, um 20.00 Uhr in der Turnhalle der Pestalozzi-Grundschule stattfindet.
Die CSU hat sich im Stadtrat gegen diesen Bebauungsplan ausgesprochen. Begründung:

Die Grundstücke sind im Wesentlichen bereits bebaut. Sie sind auch unterschiedlich groß und verschiedenartig zugeschnitten. Auch die Bauweise der Gebäude ist sehr individuell. Ziel ist es, diese Gebietstypik möglichst zu erhalten. Ein Bebauungsplan bietet aber nur ein grobes Raster, mit dem dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Besser geeignet ist eine individuelle Bewertung jedes einzelnen Bauvorhabens, sobald dieses beantragt wird.

(Übrigens: Mit einem Bebauungsplan wären umstrittene Bauvorhaben in der Schweinheimer Straße bzw. Odenwaldstraße nicht verhindert worden!) Bauliche Aktivitäten sind schon nach der geltenden Rechtslage, nämlich mit dem Einfügungsgebot des § 34 Baugesetzbuch gut beherrschbar. Oft müssen beim Bebauungsplan nachträglich Befreiungen oder Ausnahmen von Festsetzungen des Bebauungsplans erfolgen, was dem bauwilligen Bürger nicht nur viel Zeit, sondern auch unnötig viel Geld kostet, um für das einzelne Grundstück eine angemessene Bebauung zu ermöglichen.
Mit dem umstrittenen Bebauungsplan soll auch vorgeschrieben werden, dass Laubbäume ab einem Stammumfang von 30 cm dauerhaft erhalten werden müssen. Die CSU hält dies für eine unnötige Bevormundung der Grundstückseigentümer. Eine durch den Bebauungsplan auferlegte Pflicht zum Erhalt von Bäumen führt eher dazu, dass weniger Bäume gepflanzt und bestehende Bäume gefällt werden, bevor diese den „kritischen“ Baumumfang von 30 cm erreichen. Den Bebauungsplanentwurf der Stadtverwaltung können Sie hier einsehen.

Ihre Stadträte von der CSU Schweinheim: Thomas Gerlach, Bernd Appelmann, Karl Heinz Burger, Werner Elsässer (Bezirksrat), Judith Gerlach (MdL)

B-Plan-05-32-Vorentwurf_2015-11-02

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Ja zur Unterstützung für den Schweinheimer Heimat- und Geschichtsverein – Was in der Lokalzeitung nicht zu lesen ist!

Der Zeitung kann man immer wieder entnehmen, dass Vereine unter Mitgliederschwund leiden. Beim Heimat- und Geschichtsverein Schweinheim ist das nicht so. Mit seinen Aktivitäten spricht der Verein, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum begeht, die heimatlichen Interessen der Menschen vor Ort besonders erfolgreich an.
Mit inzwischen mehr als 500 Mitgliedern trägt der Verein wesentlich zur Aufarbeitung der Orts- und Stadtgeschichte bei. Unter anderem werden im Schweinheimer Mitteilungsblatt wöchentlich Informationen und Berichte zur Ortsgeschichte gegeben. In der Vereinsgeschäftsstelle wird eine ständig erweiterte Datenbank geführt, in der u. a. Bilder und zeitgeschichtliche Dokumente gesichert, aber auch der Öffentlichkeit umfassend zugänglich gemacht werden. Besucher- und Teilnehmerzahlen in der Vereinsgeschäftsstelle und bei Vortragsveranstaltungen spiegeln die hohe Akzeptanz bei der Schweinheimer Bevölkerung und darüber hinaus wider.
Diese umfangreichen Aktivitäten sind naturgemäß mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, die der gemeinnützige Verein trotz Spendengeldern nicht ohne finanzielle Unterstützung der Stadt stemmen kann. Im Rahmen der Haushaltsberatungen hatte daher die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, den vom Heimat- und Geschichtsverein erbetenen Zuschuss zu bewilligen. Bis auf eine Ausnahme haben auch die weiteren Schweinheimer Stadträte zugestimmt. Hierüber empört sich der Kommentator der hiesigen Lokalzeitung in persönlich verletzender Weise, unterschlägt dabei allerdings, dass er selbst vor nicht allzu langer Zeit wohlwollend einen weit höheren Zuschuss für einen anderen Verein, der wohl eher seinem Geschmack entspricht, befürwortet hatte.

Die CSU-Stadtratsfraktion unter Vorsitz von Peter Schweickard bleibt dabei, dass eine finanzielle Unterstützung für den Heimat- und Geschichtsverein Schweinheim nicht nur aus dem Gesichtspunkt der Wertschätzung der Vereinsaktivitäten, sondern auch aus dem Grundsatz der Gleichbehandlung mit anderen Kulturvereinen angemessen und gerechtfertigt ist. Dass gerade an dem Heimat- und Geschichtsverein, der nicht nur Bildungsbürger, sondern die Bevölkerung insgesamt erreicht, ein Sparexempel statuiert werden soll, ist nicht nachvollziehbar.

Ihre Stadträte von der CSU Schweinheim: Thomas Gerlach, Bernd Appelmann, Karl Heinz Burger, Werner Elsässer (Bezirksrat), Judith Gerlach (MdL)

Jetzt sind Sie gefragt! – Bebauungsplan für das Gebiet „Schneebergstraße“

Das umstrittene Bebauungsplanverfahren für das Gebiet zwischen Schweinheimer-, Odenwald-, Haidberg-, Gutwerk- und Hildenbrandstraße ist Thema einer Bürgeranhörung, die am kommenden Montag, 22.02.2016, 20.00 Uhr in der Turnhalle der Pestalozzi-Grundschule stattfindet. Die Stadtverwaltung informiert über die Planung. Die Bürger haben Gelegenheit zur Äußerung.
Die CSU hat sich im Stadtrat gegen einen Bebauungsplan ausgesprochen.

Begründung: Die Grundstücke im Plangebiet sind im Wesentlichen bereits bebaut. Die Wohnhäuser sind teils in offener Bauweise straßenbegleitend aufgereiht, teils mit einem Abstand zu Straße, teils unmittelbar an der Straßenbegrenzungslinie. Die Grundstücke sind unterschiedlich groß und verschiedenartig zugeschnitten. Auch die Bauweise der Gebäude ist sehr individuell.

Ziel ist es, diese Gebietstypik möglichst zu erhalten. Ein Bebauungsplan bietet aber nur ein relativ grobes Raster, mit dem dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Besser geeignet ist eine individuelle Bewertung jedes einzelnen Bauvorhabens, sobald dieses beantragt wird. Schon jetzt liegt ein rechtlicher Rahmen vor, der ausreicht. Neue Bauvorhaben unterliegen nämlich gemäß § 34 Baugesetzbuch dem sogenannten „Einfügungsgebot“, d. h. neue Bauvorhaben müssen sich nach Art und Maß der Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die „Eigenart der näheren Umgebung“ einfügen. Da die bestehende Bebauungsstruktur auch nach Einschätzung der Bauverwaltung insgesamt als stabil einzuschätzen ist, sind künftige bauliche Aktivitäten schon mit dem Einfügungsgebot des § 34 Baugesetzbuch gut beherrschbar.
Mit dem Bebauungsplan soll auch vorgeschrieben werden, dass Laubbäume ab einem Stammumfang von 30 cm dauerhaft erhalten werden müssen. Hier wird durch die Hintertür quasi eine „Baumschutzverordnung“ für dieses Gebiet eingeführt. Die CSU hält dies für eine unnötige Bevormundung der Grundstückseigentümer. Wir vertrauen den Bürgern, dass sie verantwortlich mit dem Baumbestand auf dem eigenen Grundstück umgehen. Eine durch den Bebauungsplan auferlegte Pflicht zum Erhalt von Bäumen ist kontraproduktiv und führt eher dazu, dass weniger Bäume gepflanzt und bestehende Bäume gefällt werden, bevor diese den „kritischen“ Baumumfang von 30 cm erreichen. Die Stellungnahme der CSU und den Bebauungsplanentwurf der Stadtverwaltung können Sie hier zur Vorabinformation einsehen.

Ihre Stadträte von der CSU Schweinheim: Thomas Gerlach, Bernd Appelmann, Karl Heinz Burger, Werner Elsässer (Bezirksrat), Judith Gerlach (MdL)

B-Plan-05-31-Schneebergstraße-Vorentwurf-02-11-2015-

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Sicherheit auf dem Schulweg – hier: Schweinheimer Straße

Von welch außerordentlicher Bedeutung das Thema „Schulwegsicherheit“ ist, zeigt die Resonanz auf die Umfrage der CSU-Stadtratsfraktion.
Besorgte Eltern aus allen Stadtteilen haben sich gemeldet und mit ausführlichen Dokumentationen unsere Aufmerksamkeit auf Gefahrenstellen gelenkt.

In den frühen Morgenstunden haben wir an besonders gefährlichen Stellen Eltern und Schüler begleitet und umgehend entsprechende Anträge auf Abhilfe an die Stadtverwaltung gestellt. So auch in Schweinheim im Bereich des Kreisverkehrs Schweinheimer Straße/Rhönstraße. Bei einem Ortstermin war festzustellen:

Unmittelbar vor dem Kreisel und der Einengung der Straße im Bereich des Zebrastreifens sind PKW Parkplätze angelegt. Dem nach Schweinheim fließenden Verkehr wird dadurch die Sicht, besonders auf Kinder, die sich dort aufstellen, um die Straße auf dem Weg zur Schule zu queren, stark eingeschränkt bzw. ganz genommen.

Die CSU–Stadtratsfraktion hatte daher beantragt, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die notwendige Sicht auf querende Fußgänger zu ermöglichen. Nach Überprüfung teilt das Tiefbauamt mit, dass die bestehende Parkbucht baulich eingekürzt wird und zudem die Beleuchtungssituation durch das Setzen eines neuen Lichtpunktes deutlich verbessert wird. Danke an die Eltern, die beim Schulwegcheck mitgemacht haben und auch an die Stadtverwaltung für die schnelle Reaktion!

Thomas Gerlach, Frank Christl, Judith Gerlach, Tobias Heyde

Wie geht es weiter mit der „Range Control“?

Nach der Rückgabe des ehemaligen Standortübungsplatzes in Schweinheim befasst sich schon seit Jahren eine Arbeitsgruppe mit der weiteren Entwicklung des Geländes. Im Bereich der ehemaligen Range Control haben die Schweinheimer Reservisten zwischenzeitlich das Gebäude 809 im Wesentlichen in Eigenregie saniert und nutzbar gemacht.
Eine Konzeption für das benachbart gelegene Gebäude 808 ist zwar vielfach erörtert, eine Entscheidung und Umsetzung steht aber immer noch aus. Die Einrichtung einer Umweltbildungsstation wurde bereits vor Jahren von den CSU-Stadträten Bernd Appelmann und Brigitte Gans angeregt. Inzwischen haben verschiedene Schweinheimer Vereine und Gruppierungen gezeigt, dass eine ergänzende Nutzung dieses Gebäudes mit Umfeld sehr gut möglich ist und stark nachgefragt wird. Beispielhaft sei nur auf das Engagement der Arche Armin im Rahmen der Aktion „BayernTourNatur“ oder des Bienenzuchtvereins Schweinheim bzw. des Obst- und Gartenbauvereins Schweinheim in weiteren Veranstaltungen hingewiesen.
Weitere Veranstaltungsangebote werden nachgefragt. Allerdings muss bei allen Veranstaltungen stark improvisiert werden. Der Zustand des Gebäudes macht dringenden Handlungsbedarf deutlich. Insbesondere stehen keine Sanitäranlagen zur Verfügung. Nach Einschätzung der Schweinheimer Vereine und Gruppierungen stellt das Bestandsgebäude im Grundsatz eine ausreichende Grundlage für die vorgesehenen Nutzungen dar.
Die CSU Stadtratsfraktion hat in einem Anschreiben an den Oberbürgermeister festgehalten:

„Die Weiternutzung muss jetzt zeitnah und gesichert geklärt werden, da ansonsten die Gebäudesubstanz bei weiterem Leerstand zunehmend Schaden nimmt. Die engagierten Vereine und Gruppierungen können auch nicht weiter im Ungewissen gelassen werden. Die Schweinheimer Vereine und Gruppierungen sind der Auffassung, dass nach einer – vergleichbar dem benachbarten Reservistengebäude – erfolgten Sanierung die notwendigen Nutzungsvoraussetzungen gegeben sind. Vordringlich ist jetzt eine Grundentscheidung in diesem Sinne. In diesem Zusammenhang könnte auch die dringend notwendige sanitäre Versorgung des benachbarten Grillplatzes sichergestellt werden.“

Mit dem Antrag der CSU-Stadtratsfraktion ist die Stadtverwaltung jetzt aufgefordert, im Stadtrat über konkret beabsichtigte Maßnahmen zur Umsetzung des Gebäudenutzungskonzepts zu berichten und hierzu einen verbindlichen Zeitplan vorzulegen sowie darzustellen, für welche konkreten Maßnahmen Haushaltsmittel eingestellt sind. Zwischenzeitlich hat die Stadtverwaltung einen Architekten mit der Ausarbeitung der Entscheidungsgrundlagen beauftragt.

Sicherheit auf dem Schulweg – Ergebnisse der CSU Umfrage

Von welch außerordentlicher Bedeutung das Thema „Schulwegsicherheit“ ist, zeigt die Resonanz auf die Umfrage der CSU Fraktion, die zu Beginn des neuen Schuljahres mit einem Fragebogen gestartet wurde. Besorgte Eltern aus allen Stadtteilen haben sich gemeldet und mit ausführlichen Dokumentationen unsere Aufmerksamkeit auf Gefahrenstellen gelenkt. In den frühen Morgenstunden haben wir an besonders gefährlichen Stellen Eltern und Schülern begleitet, und umgehend entsprechende Anträge auf Abhilfe an die Stadtverwaltung gestellt.
So auch in Schweinheim. Bei einem Ortstermin an der Kreuzung Ebersbacher Straße/ Bischbergstraße, der auf Wunsch besorgter Eltern zustande kam, konnten wir uns von der teils gefährlichen Situation entlang der Ebersbacher Straße und beim Queren der Bischbergstraße überzeugen. Dabei war zu festzustellen, dass der Gehsteig an der Ebersbacher Straße teilweise eine sehr begrenzte Breite hat, so dass es schon sehr eng wird, wenn zwei Kinder nebeneinander gehen. Nachdem auch rechts und links geparkt wird, wird der Gehweg häufig zum Ausweichen entgegenkommender Fahrzeuge benutzt. Kinder haben wegen der eingeschränkten Gehwegbreite keine Möglichkeit auszuweichen. Hier könnten stellenweise angebrachte Poller Abhilfe schaffen.
Im Bereich der Einmündung Bischbergstraße kommt es nach Aussagen der Eltern häufig vor, dass Fahrzeuge über den abgesenkten Gehweg rechts in die Ebersbacher Straße abbiegen. Auch hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Eine Absperrkette könnte hier ein tatsächliches oder auch psychologisches Hindernis für die „Gehsteigfahrer“ sein. Geeignete Verbesserungsvorschläge, auch zum sicheren Queren der aufgeweiteten Bischbergstraße, fordern wir von den Fachleuten der Stadtverwaltung.
Mehrfache Verstöße gegen das LKW-Durchfahrtverbot, auch von Anliegern des Gewerbegebietes Ebersbacher Straße, wie auch häufig zu schnelles Fahren erfordern eine verstärkte Überwachung. Sicherheit für unsere Kinder muss oberstes Gebot sein!

Thomas Gerlach, stellv. Fraktionsvorsitzender
Brigitte Gans, Fraktionsgeschäftsführerin

Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihre Vorschläge sind uns wichtig. Bitte wenden Sie sich an Thomas Gerlach, Tel. 219080, E-Mail: gerlach@csu-schweinheim.de oder an die weiteren Schweinheimer CSU-Stadträte Bernd Appelmann, Karlheinz Burger, Werner Elsässer und Judith Gerlach.

Öffnung von Sporthallen an Samstagen und in den Ferien – eine Erfolgsgeschichte!

In der letzten Sitzung des Sportsenates berichtete die Stadtverwaltung über die aktuelle Situation der Belegung von Sporthallen an Samstagen und in den Ferien. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte schon im Jahre 2011 die Erweiterung von Nutzungszeiten beantragt. Im Sportentwicklungsplan der Stadt war nämlich eine deutliche Unterdeckung beim Sportanlagenbedarf nachgewiesen worden. Angesichts der für Neubauten nur begrenzt zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel war zunächst die Optimierung der Belegungszeiten bestehender Sportanlagen anzustreben. Trotz anfänglicher Bedenken wegen des Kostenmehraufwands wurden die Nutzungsmöglichkeiten für Hallen mit Stadtratsbeschluss vom 20.03.2013 deutlich erweitert.

Viele städtische Sporteinrichtungen stehen seitdem auch an Samstagen und in den Schulferien zur Verfügung. Im aktuellen Berichtszeitraum wurden die Hallen an Samstagen und in den Ferien immerhin für 2152 Stunden genutzt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung von 29 % (Samstage) bzw. von 49 % (Ferienzeiten).
Wie der Bericht der Verwaltung zeigt, haben sich die anfänglichen Befürchtungen einer exorbitanten Steigerung des Betriebskosten – und Personalmehraufwands nicht bewahrheitet. Alles in allem ist die deutlich verbesserte Hallenbelegung eine Erfolgsgeschichte!
Anfragen nach erweiterten Hallenbelegungszeiten bearbeitet das Sportamt (Tel. 330 1224).

Thomas Gerlach, Fraktionssprecher im Sportsenat