Ferienprogramm

Ein Blick in die heimische Schwindbrauerei

„Der Weg zum Bier“ – unter diesem Motto stand die Abschlussveranstaltung des Ferienprogramms der CSU Schweinheim. Beim Besuch der Schwindbrauerei konnte der CSU-Ortsvorsitzende Thomas Gerlach auch die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und den Stadtrat Gerald Otter begrüßen.
Der Brauprozess des bayerischen Nationalgetränks verlangt viel Wissen und handwerkliches Geschick – dies erläuterte Oliver Selzer, Braumeister bei Schwind Bräu in Schweinheim, anschaulich und detailliert.

Mehr als 50 Personen waren gekommen, um die mit 255 Jahren älteste und einzige Brauerei in der Stadt Aschaffenburg zu besichtigen. Im Anschluss an die Führung, ließen sie sich den kühlen Gerstensaft bei warmen Temperaturen im Brauereihof schmecken – dazu reichten die Geschäftsführerin Frau Martina Kunkel-Haas und Frau Fries herzhafte Presskopfbrötchen sowie Brezeln mit Käsewürfeln.
Herzlichen Dank an die Schwindbrauerei für die interessante Führung und die Gastfreundschaft

Der Elterhof – Familie Hock öffnet die Pforten

Unser zweiter Ferienprogrammpunkt war zweigeteilt; am ersten Treffpunkt an der Hensbachstraße kamen 32 Frauen und Männer und ein halbes Dutzend Kinder zum „Wandern“ zusammen. Der Witterung trotzend führte der Weg entlang des Hensbachs über Wiesen und Felder hinauf zum Elterhof.

Um drei Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, begrüßte Tobias Heyde die etwa 80 Erwachsenen und 20 Kinder aus Stadt und Landkreis auf dem Hof.
Adolf Hock startete seine Runde mit Zahlen und Daten zum Elterhof. Unser Weg führte über die Futtermittelsilos, an den Hühnern vorbei, in den Kuhstall wo Adolf und Matthias Hock detaillierte Informationen zur Haltung und Zucht der Rinder gegeben haben.
Soweit hat man den Hof vielleicht schon gesehen – dann ging es in die Melkanlage. Zweimal pro Tag kommen die derzeit 32 milchgebenden Tiere hierher und geben etwa 600-700 Liter Milch. Diese wird direkt in einen Kühlbehälter gepumpt. Alle zwei Tage kommt der Milchlaster um das 4,4 Grad kalte Naturprodukt abzuholen und in die Molkerei zu bringen. Mehrmals täglich wird die Milchtankstelle neu gefüllt.

Viele Kunden aus nah und fern kommen und füllen die Frische Milch direkt vom Erzeuger ab, kaufen Eier und andere Hofladen-Produkte am Automaten.

Die gesamte Familie Hock versorgte anschließend alle Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, und herzhaften Schmankerln. Ein spannender Nachmittag mit vielen Fakten über den Lauf der Natur ging zu Ende. Das Wetter hat gehalten und alle können zufrieden nach Hause gehen. Auf Wiedersehen auf dem Elterhof.

„Faszination Helfen“

Unter diesem Motto stand am Samstag der Auftakt des Ferienprogramms der CSU Schweinheim. Beim Besuch des Technischen Hilfswerkes in Aschaffenburg-Schweinheim konnte der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Frank Christl auch unsere Landtagsabgeordnete Judith Gerlach sowie die Stadträte Thomas Gerlach und Gerald Otter begrüßen.
Das THW, das auf Anforderung auch weltweit tätig ist, ist in Deutschland insbesondere durch Katastropheneinsätze in Hochwasserlagen bekannt. Allerdings stehen die regionalen Einsätze wie zuletzt die technische Unterstützung der Feuerwehr beim Einsatz in der Löherstraße in Aschaffenburg oder auch die Autobahnbereitschaft zwecks technischer Hilfe bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Dabei stellt der Aschaffenburger Ortsverband zwei Bergungstrupps. Deren Leistungsfähigkeit wurde den Teilnehmern der Veranstaltung in beeindruckender Weise anhand der Verletztenbergung im Rahmen eines gestellten Lkw-Unfalls demonstriert. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Logistik. So verfügt der örtliche THW-Ortsverband nach den Worten des stellvertretenden Ortsbeauftragten Guido Franz über die Fähigkeit, innerhalb von 2 Stunden bis zu 700 Personen zu verpflegen.
Eine wichtige Aufgabe erfüllt das THW auch im Zusammenwirken der verschiedenen Hilfsorganisationen in Aschaffenburg. Bei regelmäßigen Katastrophenschutzübungen wird die Zusammenarbeit geübt.
Dass beim THW auch junge Leute Gemeinschaft und Teamgeist erleben können, hob Fabian Franz, der THW-Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, hervor. Alles in allem für die Besucher eine interessante und lehrreiche Informationsveranstaltung!

Freiwillige Feuerwehr – Löschzug 6 – „Feuerwehr zum Anfassen“

„Zur Brandbekämpfung vor!“ hieß es am Freitag unter dem Maibaum.

Unter fachlicher Anleitung von Feuerwehrmännern konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Brandbekämpfung mit einem Feuerlöscher üben, mit dem Stahlrohr spritzen und die schwere Schutzkleidung einmal anprobieren. Interessierte haben erfahren welche Ausrüstung in den Fahrzeugen der Feuerwehr mitgeführt wird.

Vom Schaf zur Wolle, vom Vlies zum Faden, vom Handkarren zum HightechTraktor u. a. m. – ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart

Wer lebende, auf der Liste der bedrohten Haustierrassen stehende Coburger Fuchsschafe sehen wollte,
wer wissen wollte, wie hochwertige Wolle entsteht und auf einer handbetriebenen Kardiermaschine
gekämmt wird, wie ein Spinnrad funktioniert, wie mit einer Handspindel gearbeitet,
mit Brettchen gewebt und Wolle mit pflanzlichen Farben gefärbt wird, war hier genau richtig. Die Arche
Armin – Christel und Armin Hock und Freunde – zeigten ein Sammelsurium von landwirtschaftlichen
Geräten und traditionellen Handwerkstechniken, auch zum Mitmachen für die ganze Familie. Neben
einer „Kräuterfee“ wurden auch Opa`s Handkarren und verschiedene Traktoren, vom Güldner bis zum
Hightech-Schlepper, präsentiert.

Bei ZF TRW – ein Blick in die Arbeitswelt eines Hightech-Unternehmens

Im Rahmen unseres Ferienprogramms bekamen wir Einblick in die Arbeitswelt eines Hightech-Unternehmens!
Der Standort des Airbag- und Lenkradbauers ZF TRW in
Aschaffenburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits 1902 begann die Produktion von Feuerbuchsen für die Eisenbahn. 1948 startete die Herstellung von Lenkrädern. Nach der Übernahme durch Karl Schmidt wurde die Firma unter dem Namen KS-Lenkradwerk ein Begriff in Aschaffenburg. 1993 stieg zunächst Magna ein, drei Jahre später der US-Konzern TRW. In diesem Jahr erfolgte die Übernahme durch ZF Friedrichshafen. Wir hatten die Gelegenheit, hinter die Kulissen einer Weltfirma zu schauen und die Feinheiten des Lenkrad- und Airbagbaus kennenzulernen.

Mit Hammer und Meißel – wie ein Steinmetz arbeitet

Schwer geschafft haben am gestrigen Mittwoch rund 30 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der CSU Schweinheim bei der Steinmetzschule Aschaffenburg unweit des Schlosses Johannisburg. Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, führte Schulleiterin Ader und Herr Erben, Fachlehrer für Steinbearbeitung, die Besucher mit einem anschaulichen Kurzfilm und einer kleinen Theorieeinheit in die Kunst der Steinmetze ein. In einer praktischen Vorführung vermittelten die Profis, welche Werkzeuge beim Wiederaufbau des Schlosses nach dem 2. Weltkrieg benutzt wurden und wie ein Steinmetz vorgehen muss, um etwa eine Schlossfratze zu fertigen.
Dann ging es auch schon ans Werk! Mit Hammer, Meißel und Feile bearbeiteten die Buben und Mädchen den roten Mainstandstein und den weißen Ytong-Porenbeton. Eine schweißtreibende Tätigkeit bei Temperaturen um die 30 Grad, aber die Kinder waren begeistert bei der Sache und die erwachsenen Besucher konnten die ausgestellten Werke der Steinmetzschule bewundern.
Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf – Tiere wurden gemeißelt, aber auch die Initialen des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins erfreuten sich dabei großer Beliebtheit bei der Steinhauerei.

Dem Abfall auf der Spur – ein Blick in die Arbeitswelt beim Recyclinghof

Einen Einblick in die Abläufe des städtischen Entsorgungsbetriebes bekamen zahlreiche Interessierte, die an diesem Ferienprogrammpunkt der CSU Schweinheim teilnahmen. Felix Hagelüken, Meister der Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, nahm die Besucher mit auf einen Rundgang über den Recyclinghof, der nicht nur für die Kinder immer wieder Highlights bot.
Hier blieb keine Frage offen: Warum sortieren und verwerten wir eigentlich den Müll? Wie entsorge ich gewisse Gegenstände richtig? Was passiert mit dem Müll auf dem Recyclinghof im Einzelnen? Neben dem großen Abfallsammelfahrzeug, das „erklommen“ werden durfte, bekamen die Besucher Einblick in viele Arbeitsabläufe der Müllverwertung. Besonders interessierte Nachwuchs-Müllwerker kamen im Cockpit der kleinen Kehrmaschine auf ihre Kosten, die ein paar Extrarunden mit den kleinen Besuchern drehte.
Abfallverwertung – keine alltägliches Thema, aber eines, das jeden von uns betrifft. Dieser Besuch auf dem Recyclinghof hat einen interessanten Einblick in die Welt der Abfallverwertung und den Umgang damit gegeben.