Archiv der Kategorie: Aktuelles

Fortsetzung: Umsetzung Radverkehrskonzept – eine Chance wird vertan?

Wir hatten bereits ausgeführt, dass grundsätzlich alle Stadtratsfraktionen einig sind, das Radwegekonzept auch umzusetzen. Dazu braucht es eine sinnvoll abgestimmte Vorgehensweise. Zu berücksichtigen sind die Interessen der Radnutzer, aber auch die der sonstigen Verkehrsteilnehmer.
Derzeit wird im Stadtrat eine Verwaltungsvorlage streitig diskutiert, bei der es um eine angebliche Optimierung für Radfahrer im Bereich der Alexandrastraße geht. Nach Ansicht der CSU-Fraktion wird hier aber nur Kosmetik betrieben. Die Umsetzung der Maßnahmen in der Alexandrastraße nach Maßgabe des Verwaltungsvorschlages wurde daher im Planungs- und Verkehrssenat mehrheitlich abgelehnt und wird jetzt im Stadtratsplenum neu entschieden.

Unsere Argumentation:

Der Abschnitt Alexandrastraße ist bereits mit Schutzstreifen für den Radverkehr ausgestattet. Abgesehen davon, dass ein in sich stimmiges Innenstadtkonzept für den Radverkehr noch aussteht, rechtfertigt das bloße Wegnehmen von 15 Stellplätzen und an deren Stelle das (erneute) Anbringen von Schutzstreifen für Radfahrer keinen Kostenaufwand von 140.000,00 €. Bei nur geringer Effizienz würden damit Haushaltsmittel verbraten, die anderweitig für Radverkehrsmaßnahmen deutlich sinnvoller eingesetzt werden können. Auch führt die vorgesehene Maßnahme zumindest teilweise zu einer Verschlechterung der Situation für Radfahrer, da der Wegfall der Verschränkung in Höhe des Alexandraparkhauses und der Längsparkstände erfahrungsgemäß zu einer deutlich schnelleren Fahrweise der Kraftfahrzeuge verleiten würde.

Zudem würden die umliegenden Geschäfte und Betriebe durch den Wegfall der Stellplätze erheblich beeinträchtigt. Der Verweis auf das Alexandraparkhaus führt hier nicht weiter. Der Bedarf für Kurzzeitparken ist hier enorm. Die benachbart gelegene Postfiliale, die Geschäftsstelle für VdK-Kunden, die nicht selten körperlich beeinträchtigt und daher auf einen nahe gelegenen Stellplatz angewiesen sind, machen dies beispielhaft deutlich. Im Übrigen fährt kein Mensch in ein Parkhaus, um Brötchen zu kaufen. Auch würde die vorgeschlagene Variante auf das Umfeld des Brentanoviertels durch weiteren Parkdruck und Parksuchverkehr negativ ausstrahlen.

Die CSU-Fraktion fordert daher, die durch die Ablehnung des Verwaltungsvorschlages frei werdenden Geldmittel für tatsächlich effektive Maßnahmen zugunsten des Radverkehrs einzusetzen. Beispiele für deutlich dringlichere Bedarfslagen sind genannt.

Thomas Gerlach, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender

Volles Haus beim „Schwoijer Wirtshaussingen“ – da war wieder Musik drin

Ein organisiertes Wirtshaussingen gab es früher nicht. Aber üblich war es, zusammen in der Wirtschaft sitzend, je nach Lust und Laune, das ein oder andere Lied anzustimmen und Witze oder Anekdoten zu erzählen. Diese Tradition, die lange in Vergessenheit geraten war, hat die CSU mit dem „Schwoijer Wirtshaussingen“ in Schweinheim wieder aufleben lassen.
Dass die Leute am gemeinsamen Singen viel Spaß haben, zeigte sich auch in diesem Jahr darin, dass das Sängerheim in Schweinheim zum Bersten voll war.
Der CSU-Ortsvorsitzende Thomas Gerlach konnte über hundert Sangesfreunde aus dem Stadtteil und der Umgebung, darunter auch die Bürgermeisterin Jessica Euler, begrüßen.
Akteure der Chorgemeinschaft Schweinheim, an der Spitze Manfred Kraussmann als Gitarrist, waren mit von der Partie. Josef Straub wusste als Vorsänger wie auch durch Mundartbeiträge und Geschichtchen zu begeistern. Eine besondere Bereicherung waren die Gesangsbeiträge des Chors „Rasselbande Gottes“ aus Schweinheim unter Leitung von Alexandra Spahn. Bis in die späten Abendstunden wurden die unterschiedlichsten Volkslieder geschmettert.

„Das war wieder ein gelungenes Wirtshaussingen“ (so die Meinung vieler Teilnehmer)

Herzlichen Glückwunsch Werner Elsässer

Am 04. März konnte Bürgermeister a.D. Werner Elsässer seinen 70. Geburtstag feiern. Neben Staatsminister Winfried Bausback, Landtagsabgeordneter Judith Gerlach und Bürgermeisterin Jessica Euler gratulierte auch eine Abordnung der CSU Schweinheim dem verdienten Jubilar.
Als Bürgermeister hat Werner Elsässer 12 Jahre lang das Jugend-, Schul- und Sozialreferat mit großem Erfolg geleitet Das gesellschaftliche Engagement von Werner Elsässer reicht in die Jugend zurück.
In Schweinheim geboren und aufgewachsen war er früh aktiv bei den Messdienern und bei den Pfadfindern, und zwar immer schnell in verantwortliche Positionen hineinwachsend.
Im Vereinsleben war er in vielfachen Funktionen aktiv, u. a. 12 Jahre als Vorsitzender des TV Schweinheim und 13 Jahre als Vorsitzender des Vereinsrings Schweinheim, dessen Ehrenvorsitzender er heute ist.

Seinen Weg in die Politik fand er 1977 über den legendären Wohltäter und Stadtrat Sepp Zeller. Dessen Nachfolger als CSU-Ortsvorsitzender wurde Werner Elsässer in der Zeit ab 1993 bis 2001. Seit mehr als 30 Jahren vertritt er als Stadtrat auch die Schweinheimer Interessen. Dabei weiß Werner Elsässer das Wahlvolk hinter sich. Bei der letzten Stadtratswahl erzielte er das mit Abstand beste Wahlergebnis, nicht nur in Schweinheim, sondern stadtweit.
Seit 2013 bringt Werner Elsässer auch als Bezirksrat seine große Erfahrung, insbesondere im Sozialbereich, ein.

Umsetzung Radverkehrskonzept – eine Chance wird vertan?

Ob zur Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Freizeitaktivitäten – Mobilität ist für uns alle, ob jung oder alt, ein wesentlicher Teil unseres Alltags. Dabei stehen Fußgänger und Radfahrer, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und motorisierter Individualverkehr in Konkurrenz.

„Kein Gegeneinander, sondern ein besser abgestimmtes Miteinander ist unser Ziel“

so hat die CSU im Kommunalwahlprogramm formuliert. Erforderlich ist somit eine Gesamtkonzeption, die alle Verkehrsmittel und Verkehrsträger einbezieht. Grundlage dafür bildet der Verkehrsentwicklungsplan für Aschaffenburg. Er enthält zahlreiche Maßnahmen und Ziele für die Gesamtstadt und die Stadtteile. Mit dem Radverkehrskonzept liegt ein konkretisierter Handlungsleitplan für die Radverkehrsförderung in der Stadt vor.
Grundsätzlich sind sich alle Stadtratsfraktionen einig, dass das Radwegekonzept nicht nur auf dem Papier stehen soll, sondern auch umzusetzen ist. Dazu braucht es Geld, aber auch eine sinnvoll abgestimmte Vorgehensweise. Zu berücksichtigen sind die Interessen der Radnutzer, aber auch die der sonstigen Verkehrsteilnehmer und die der betroffenen Anwohner und Geschäftsleute. Zu beachten ist auch, dass für die Wünsche und Interessen nur begrenzte Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.
Im letzten Jahr hatte die CSU Schweinheim im Rahmen einer Veranstaltung das Augenmerk auf den stadtteilbezogenen Bereich des Radwegekonzeptes gerichtet. Notwendige Planungen und Umsetzungsmaßnahmen stehen hier in Schweinheim noch aus. Bisher werden die Handlungsempfehlungen im Radverkehrskonzept sehr stark innenstadtbezogen betrachtet. Sicherlich bestehen im Bereich der Kernstadt erhebliche Defizite. Zu denken ist beispielhaft an die Entscheidung, die klassische Fußgängerzone „Herschelgass“ durch bloßes Aufstellen von Verkehrsschildern für den Radverkehr zu öffnen. Dies war letztendlich das Ergebnis einer gewissen Hilflosigkeit, den Radverkehr in der Innenstadt zu strukturieren. Derzeit wird im Stadtrat eine Verwaltungsvorlage streitig diskutiert, bei der es um eine angebliche Optimierung für Radfahrer im Bereich der Alexandrastraße geht. Nach Ansicht der CSU-Fraktion wird hier aber nur Kosmetik betrieben. Der Baukostenaufwand von 140.000 € und mehr sollte sinnvoller für anderweitige Radwegemaßnahmen eingesetzt werden. Dazu in Kürze mehr.

Thomas Gerlach, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender

Ein Haushalt für die Bürger

Die CSU-Fraktion zum Finanzplan 2017 der Stadt Aschaffenburg

Bei seiner Stellungnahme zur Verabschiedung des aktuellen Finanzplanes hob der Fraktionsvorsitzende Peter Schweickard hervor, dass der Haushalt 2017 in erster Linie von Ausgaben geprägt sei, die dem sozialen Frieden in der Stadt dienen. Dies sei auch das Ergebnis der Arbeit von Bürgermeisterin Jessica Euler, die hier für die zentralen Gebiete verantwortlich sei, wie etwa für die die präventive Sozialarbeit, die Kinderbetreuung, die Familienzentren und die Bildungslandschaft. Nicht weniger wichtig sei der CSU aber auch die Sicherung der Arbeitsplätze, bezahlbarer Wohnraum, oder die vielfältigen kulturellen Angebote im Bereich der Museen, des Theaters und der Konzerte. Zu den Leistungen, welche die CSU nachdrücklich unterstützt gehört auch die Sportförderung. Dass auch das Klinikum oder die Energieversorgung in städtischer Verantwortung liege, sei immer ein zentrales Anliegen der CSU gewesen. Alles in allem zeige der Haushalt, dass die Stadt auch 2017 gut aufgestellt sei und die Zufriedenheit der Bürger aus gutem Grunde hoch ist.

Nach den Aussagen des Fraktionsvorsitzenden ist es wichtig, all diese Leistungen beizubehalten. Es sei aber ebenso bedeutend, alle neuen Wünsche auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Es gebe viele Pflichtaufgaben, die unvermeidbar seien, wie etwa zusätzliche Mitarbeiter im Jugendamt. Umso wichtiger sei es, Kosten zu vermeiden, die der Allgemeinheit nicht nachhaltig dienen. In Zeiten hoher Einnahmen sei die Versuchung dazu groß. Genau in dieser Lage entstünden Risiken für Haushalte, weil man sich Dinge leisten könne, die die dann, wenn es mal schlechter laufe, nicht so einfach zurückzunehmen seien.

Schweickard wies darauf hin, dass in den letzten Jahren die stetig gewachsenen Einnahmen vor allem im Verwaltungshaushalt, also für die laufenden Ausgaben verbraucht worden seien. Es sei aber auch der Werteerhalt eine wichtige Aufgabe, die sich im zweiten großen Abschnitt des Zahlenwerkes, dem Vermögenshaushalt, niederschlage. Dieser Bereich werde stark vernachlässigt – seit vielen Jahren gehe das Volumen hier ständig zurück, was sich auch deutlich am Zustand mancher Straßen oder Schulgebäude zeige. Ein mahnendes Beispiel sei auch das Rathaus, dessen Sanierung seit vielen Jahren aufgeschoben werde und dass nun wegen Gefährdung der Sicherheit mit Stahlgerüsten versehen und mit Planen abgehängt sei. Schon 2005 habe ein Gutachter auf die Gefährdungen für Bürger und Mitarbeiter hingewiesen – die Verwaltung habe aber die Augen verschlossen – geschehen sei nichts. Ganz im Gegenteil ist in einer 2009 erschienen Broschüre der Stadt nachzulesen, dass nach einer kritischen Prüfung für die Fassadensanierung – die nun abzufallen droht – kein Handlungsbedarf besteht. Die CSU-Fraktion hat zu diesem kaum nachvollziehbaren Sachverhalt eine kritische Anfrage gestellt.

Im Gegensatz zur Stadtbau GmbH, die Sanierungsmaßnahmen sorgfältig plane und durchführe, könne das städtische Bauamt nur nach Haushaltslage notwendige Aufgaben durchführen. Dies muss nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden geändert werden. Unter Beachtung von Wert und der Lebensdauer der städtischen Anlagen sei leicht erkennbar, was für ihren Erhalt jährlich aufgewendet werden müsse. Dieses kaufmännische Grundprinzip, das im Übrigen auch für jeden privaten Hausbesitzer gelte, müsse künftig stärker beachtet werden. Der Haushalt 2017 sei von Rekordeinnahmen geprägt und zeige gleichzeitig die historisch niedrigste Investitionsquote. Dies sei ein Alarmsignal und müsse zu deutlichem Umdenken führen.

Neues aus Berlin – Bundesversammlung

Nicht nur Bundes- und Landespolitiker fanden sich am Wochenende in Berlin zur Bundesversammlung ein. Auch Prominente wie Hape Kerkeling und Veronica Ferres waren für die CDU/CSU-Landesgruppe berufen, einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Auch wenn der Ausgang der Wahl letztlich keine Überraschung war, so war es doch für Justizminister Winfried Bausback und für unsere Landtagsabgeordnete Judith Gerlach aus Schweinheim nicht nur Bürgerpflicht, sondern eine Ehre, diesem Ereignis beiwohnen zu dürfen. 

Mit seiner Wahl hat Frank-Walter Steinmeier einen großen Vertrauensbeweis erhalten. Wir wünschen uns ein gutes Gelingen bei der Bewältigung der Aufgaben in schwieriger Zeit.

(v.l.) Hape Kerkeling, Winfried Bausback (Justizminister), Judith Gerlach (MdL) und Veronica Ferres kurz vor der Bundespräsidenten-Wahl

Neues aus dem Bezirk

Am 24. Januar tagte der Kulturausschuss des Bezirks Unterfranken. Unter anderem wurde der Haushalt der Unterfränkischen Kulturstiftung 2017 mit einem Gesamtvolumen von 9,3 Mio € verabschiedet. Dank der immer noch guten Einnahmen aus den Kapitalerträgen des Grundstockvermögens der Stiftung (208,6 Mio €) können auch dieses Jahr ca 8 Millionen Euro für Kulturprojekte und Kulturschaffende in Unterfranken zur Verfügung gestellt werden. Damit ist der Bezirk der mit Abstand größte Kulturförderer in der Region.
Auch in Aschaffenburg und in der Region Untermain können einige Projekte unterstützt werden: Aschaffenburger Bachtage 5.000 €, Aschaffenburger Gitarrentage 2.500 €, Kunstlanding Aschaffenburg 16.000 €, Archäologisches Spessartprojekt Aschaffenburg 130.000 €, Musikverband Untermain 10.000 €, Blasmusikverband Vorspessart 11.500 €, Kulturwerkstatt Goldbach 1.700 €, Kabarett Alte Knabenschule Stockstadt 7.500 €, Spessartbühne Mespelbrunn 3.000 €, Clingenburgfestspiele 20.000 €, Alzenauer Burgfestspiele 17.500 €.
In einem weiteren TOP wurde dem Antrag der Stadt Aschaffenburg entsprochen, bei der Förderung muskalischer Veranstaltungen den Eigenanteil der Kommune als Kofinanzierung anzuerkennen. Bisher galt die Regelung, dass beim Kofinanzierungsvorbehalt nur andere Sponsoren beim Zuschuss der Kulturstiftung angerechnet wurden.
Die Ergebnisse des Kulturausschusses bedürfen noch der Zustimmung des Bezirkstags, der am 16. Februar tagt.

Werner Elsässer, CSU-Bezirksrat

Bericht aus München: 115 Millionen Euro für Sportvereine

Wie die Schweinheimer Landtagsabgeordnete Judith Gerlach mitteilte, stehen im bayerischen Doppelhaushalt 2017/18 für die Förderung von Sport- und Schützenvereine 115 Millionen Euro zur Verfügung.

„Vereine in unserer Region stehen für generationsübergreifende Gemeinschaft und sorgen für körperliche Fitness. Für viele Menschen bieten sie einen wichtigen Ausgleich zum beruflichen Alltag. Ich freue mich daher sehr, dass im Doppelhaushalt so viel Geld wie nie zuvor für unsere Vereine bereitgestellt wird“

sagt die 31-jährige Abgeordnete. Künftig soll das Bewilligungsverfahren deutlich vereinfacht werden. Förderanträge im Sportstättenbau mit zuwendungsfähigen Ausgaben unter 250.000 Euro, unterliegen einem wesentlich einfacheren Bewilligungsverfahren. Bei Gesamtzuwendungen unter 100.000 Euro werden die Vereine beim Sportstättenbau von bisherigen strengen formalen Vorgaben entbunden. Förderfähig sind zukünftig auch Sportstätten, die gemeinsam von mehreren Vereinen genutzt werden. Darüber hinaus werden die Fördersätze für innovative Breiten- und
 Leistungssportprojekte der Sportverbände von bisher 50 auf 80 Prozent erhöht.

Dobrindt in Aschaffenburg

Die CSU Aschaffenburg hatte zum Neujahrsempfang geladen und mehr als dreihundert Gäste kamen, um Minister Alexander Dobrindt zu hören. In seiner Rede appellierte der Bundesminister für Verkehr, der auch für digitale Infrastruktur zuständig ist, an die Empfangsgäste, sich den neuen Techniken nicht zu verschließen. Das automatisierte Autofahren zum Beispiel werde mit Sicherheit kommen. Die Frage sei nur, ob wir damit Geld verdienen oder die anderen, erklärte Dobrindt mit Hinweis auf die asiatische Konkurrenz.
Beim traditionellen Neujahrsempfang dabei war auch eine Abordnung des CSU-Ortsverbandes Schweinheim, u. a. die Landtagsabgeordnete Judith Gerlach und der Ortsvorsitzende Thomas Gerlach.