Rundgang durch Stiftskirche, Kreuzgang und Maria-Schneekapelle

Die CSU Schweinheim bietet unter der bewährten Führung von Klaus F. Brox am

Freitag, 30. Dezember 2011, um 15.00 Uhr

eine Besichtigung der Stiftskirche an. Treffpunkt ist am Stiftsbrunnen. Bewundern Sie während Ihres Besuches der Stiftskirche große Kunstschät-ze wie das ottonische Kruzifix, den spätromanischen Kreuzgang und die 1516 erbaute Maria-Schnee-Kapelle. Diese und weitere Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten dokumentieren 1000 Jahre Geschichte des Stiftes St. Peter und Alexander. Ein weiterer Höhepunkt sind Gemälde aus der Werkstatt von Lukas Cranach d. Ä. und von Matthis Gothart-Nithart, ge-nannt Grünewald.

Interessierte sind zur Kirchenführung herzlich eingeladen. Gönnen Sie sich kurz vor dem Jah-reswechsel ein wenig Zeit, um in nachweihnachtlicher Stimmung die „Schatzkammer von Aschaffenburg“ näher kennen zu lernen. Die etwa einstündige Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender

Mitgliederehrung der CSU Schweinheim

„Nicht nur moderieren, sondern auch in die Tat umsetzen“ – so die Aufforderung von CSU – Oberbürgermeisterkandidat Dr. Winfried Bausback bei der Versammlung der CSU Schweinheim am letzten Freitag in der „Gutsschänke“. Bei der Darstellung seiner Leitziele „Wofür ich stehe. Was ich als Oberbürgermeister erreichen will“ machte Winfried Bausback deutlich, dass nicht nur Gesprächsrunden („Runde Tische“) gebildet, sondern auch Entscheidungen getroffen werden müssen.

Zuvor blickte der Ortsvorsitzende der CSU Schweinheim, Stadtrat Thomas Gerlach, auf die Aktivitäten des Ortsverbandes zurück. Im wahlkampffreien Jahr 2011 hatte sich der Ortsverband zum Ziel gesetzt, die Mitglieder verstärkt in die Ortsverbandsarbeit einzubeziehen wie auch eine breite Bürgerbeteiligung zu pflegen. Auftakt war eine Mitgliederumfrage, um Anregungen und neue Ideen für die politische Arbeit zu erhalten. Infostände und Bürgerumfragen, wie etwa zur Verkehrsberuhigung, wurden durchgeführt. Immerhin, so Thomas Gerlach, sei der schon im Oktober 2010 von der CSU gestellte Antrag, den Lkw-Durchgangsverkehr aus Schweinheim herauszuhalten, teilweise verwirklicht. Allerdings müsse das jetzt verfügte Durchfahrtsverbot für Lastkraftwagen auch regelmäßig kontrolliert werden. Allein das Aufstellen von Verbotsschildern reiche nicht aus, pflichtete Winfried Bausback den Ausführungen des Ortsvorsitzenden bei. Eine bereits vor Monaten gestellte Anfrage zur tatsächlichen Verkehrssituation in Schweinheim habe die Stadtverwaltung bislang nicht beantwortet. Konkrete Zahlen zu den Verkehrsmengen und zum Verkehrsgeschehen als Grundlage für weitere Entscheidungen seien immer noch nicht vorgelegt worden.

Besonders ärgerlich sei auch die mangelnde Bürgerbeteiligung bei der Ausweisung des ehemaligen Standortübungsplatzes als Naturschutzgebiet. Hier seien die Interessen der Bürger nicht ernst genommen worden, so Winfried Bausback. Die Verwaltung hätte den Stadtrat und die Bürger vorher richtig informieren müssen. Der Oberbürgermeisterkandidat: „Es gibt zwar viele runde Tische und Leitpläne, die Frage aber ist, ob diese Beteiligung wirklich ernst gemeint ist oder nur dann Bürgerbeteiligung genehm ist, wenn das voraus geplante Ergebnis erreicht werden kann“. Der Bürger habe auch Anspruch darauf, dass klarer Wein eingeschenkt wird, wenn etwas nicht oder erst später umgesetzt werden kann. So muss nach Einschätzung von Winfried Bausback der Ausbau des Mainufers derzeit aus Kostengründen zurückgestellt werden. Die Sanierung von Schulen habe eindeutig Vorrang! Wenn jetzt nach einem schon erfolgten Beteiligungsverfahren und der Einholung von drei teuren Gutachten erneut ein Verfahren zum Mainufer eingeleitet werden soll, müssten sich die am bisherigen Verfahren Beteiligten – freundlich gesagt – veräppelt vorkommen. In der kommenden Amtsperiode des Oberbürgermeisters – gewählt wird diesmal für acht Jahre – seien wichtige Aufgaben nicht nur zu moderieren, sondern auch zu erfüllen, wie z.B. die Sanierung aller Schulen. Dies sei auch eine Frage der Gleichbehandlung und der Gerechtigkeit allen Schülern gegenüber.

Der Betrieb des Klinikums müsse den neuen Anforderungen anpasst werden. Die Mobilität aller Bürger, auch der älteren, müsse im Auge behalten werden. Nach Meinung von Winfried Bausback ist kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander von Fußgängern, Radfahrern, Nutzern von Bussen und des Individualverkehrs gefragt. Deshalb habe er eine Bürgerumfrage initiiert, damit ein bedarfsgerechtes Mobilitätskonzept erarbeitet werden kann. Wichtig sei, dass neue Perspektiven gesehen und Lösungen erarbeitet werden. Diese dürften aber nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen dann auch umgesetzt werden. „Wir brauchen in der Stadt einen neuen Wind“, warb Winfried Bausback um Unterstützung für seine Kandidatur bei der im März anstehenden Oberbürgermeisterwahl.

Nach lebhafter Diskussion mit den Versammlungsteilnehmern zur Stadtpolitik konnte Winfried Bausback in seiner Funktion als CSU Kreisvorsitzender noch langjährige Mitglieder für ihre Zugehörigkeit zur CSU ehren: Armin Martin (65 Jahre), Franz Bittenbinder (45 Jahre), Alfons Leeb (40 Jahre) und Reinhard Moraw (25 Jahre). Besonders hervorgehoben wurde das vieljährige Engagement von Alfons Leeb als Stadtrat, Ortsvorsitzender und Schatzmeister. Gesondert gewürdigt wurden Rita Karpf (65 Jahre), Pius Amrhein (40 Jahre) und Horst Sandt (30 Jahre), die an der Ehrung nicht persönlich teilnehmen konnten.

Reinhard Moraw, Schriftführer

Rückblick auf die letzten Tage

Auf Einladung von Oberbürgermeisterkandidat Winfried Bausback diskutierte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich Fragestellungen der Inneren Sicherheit mit Vertretern haupt- und ehrenamtlicher Organisationen die Verantwortung in diesem Bereich tragen.

Anwesend waren Vertreter der Rettungsdienste, insbesondere des Roten Kreuzes, der Polizei, der Feuerwehren, des technischen Hilfswerkes und der Reservisten. Winfried Bausback betonte die Bedeutung des Themas Sicherheit besonders für eine Powerregion wie den Bayerischer Untermain als bayerischen Teil des Rhein-Main-Gebietes.

„Sicherheit“, so Bausback, „ist Voraussetzung für die Freiheit des Einzelnen, für seine Lebensgestaltung.“ Die Nähe zum Großraum Rhein-Main fördere einerseits die wirtschaftliche Dynamik auch in Aschaffenburg, bringe aber auch spezifische Gefährdungen mit sich.

Bundesinnenminister Friedrich ging in seinem Statement zunächst auf das aktuelle Thema rechtsextremistischen Terrors und seiner Bekämpfung ein. Auch auf die Diskussion um das NPD-Verbot ging Friedrich ein, hier gehe Genauigkeit vor Schnelligkeit. Anschließend behandelte er u.a. die Themen Internetsicherheit gerade für eine so wirtschaftlich aktive Region wie den Untermain, Terrorabwehr und die Aufgabe des Erhalts der ehrenamtlichen Strukturen.

Die Diskussion aus den Reihen der ca. 150 Gäste bezog sich dann auch auf diese Bereiche. Friedrich wie auch Bausback waren sich einig, dass alles getan werden muss, um die ehrenamtlichen Dienste im Bereich der Sicherheit zu erhalten.

Diskussionsabend mit Dr. Thomas Goppel


Unter dem Titel „Politik vor Ort“ diskutierte der Kreisverband der Aschaffenburger CSU zentrale Zukunftsfragen, die die Stadt betreffen. Hierzu waren vier Referenten und eine Referentin eingeladen.

Unser Mann für Aschaffenburg: Dr. Winfried Bausback OB 20122020
Den Anfang machte Landrat Ulrich Reuter zum Thema „Zukunft des Klinikums Aschaffenburg – Qualitäten für die Versorgung der Menschen“. Es folgte Marco Maier, der Leiter des Seniorenstifts St. Elisabeth, mit einem Referat zum Thema „In Würde altern – aktive unterstützungsbedürftige Senioren in unserer Stadt.“

Daran schloss sich an das Referat vom Präsidenten der Hochschule Aschaffenburg Prof. Dr. Wilfried Diwischek zum Thema „Hochschule Aschaffenburg – Qualifikation, Innovation und Forschung für die Region“. Prof. Jürgen Bott von der Fachhochschule Kaiserslautern sprach zum Thema „Kredit- und Finanzversorgung für die Region – zur Rolle und Zukunft der regionalen Institute Sparkasse und Raiffeisenbanken“. Und den Abschluss bildete Anna Hajek, die Kreisvorsitzende der Jungen Union, die „Zukunftsperspektiven und Erwartungen der jungen Generation in Aschaffenburg“ thematisierte.

Zwischen den einzelnen Referaten übernahmen Sven Wang und Mia Wüsthof-Seidel, eine Nichte des verstorbenen Ministerpräsidenten Hanns Seidel, mit virtuosen Klavierbeiträgen die musikalischen Zwischentöne.

Round-Table-Gespräch zur Zukunftsregion Bayerischer Untermain als dritte Metropolregion im Freistaat

Als Vorbild bezeichnete Staatsminister Dr. Thomas Kreuzer den Untermain vor Gästen von Industrie und Bildung. Oberbürgermeisterkandidat und Landtagsabgeordnete Winfried Bausback hatte Kreuzer und einen ausgewählten Kreis von Diskutanten am Freitag, 02.12.2011 in das Turmzimmer des Aschaffenburger Schlosses geladen.

Gekommen waren der Präsident der IHK Martin Suffel, zahlreiche Vertreter der Wirtschaft, der Präsident der Aschaffenburger Hochschule Wilfried Diwischek, viele Leiter der weiterführenden Schulen in Aschaffenburg und Vertreter der kommunalen Politik. Die Themen bezogen sich auch auf die Frage auf die Fachkräftesicherung für den dynamischen Wirtschaftsraum, auf den demokratischen Wandel, wie auf die Perspektive der Hochschule.

Angesprochen auf den Investitionsbedarf im Schulbereich, betonte Staatsminister Kreuzer, dass der normale Erhaltungsaufwand auch von vergleichbaren Städten geleistet werden kann. Der Freistaat gäbe viel an Zuschüsse aus, könnte sich aber an den normalen Erhaltungsaufwand nicht zusätzlichen zu der großzügigen Kommunalfinanzierung beteiligen.

Winfried Bausback abschließend zu der Runde: die offene Diskussion hat sicherlich dazu beigetragen, dass der Raum Aschaffenburg in der Staatsregierung als dynamischer Wirtschaftsraum präsent bleibt. Wir müssen alles dafür tun, die Stärken unserer Region und unserer Stadt zu erhalten und auszubauen.

Was lange währt … !

Wegekreuz als Hinweisschild
 an der Obernauer Kapelle
Mit Schreiben vom 25.5.2010 hat der CSU-Ortsverband Schweinheim an Oberbürgermeister Herzog einen Antrag zur Errichtung des Hinweisschildes gestellt.

Am 29.11.2010 wurden wir nach mehrfachen Rückfragen davon informiert, dass ein „Ortstermin“ am 8.12.2010 stattfindet und bis zur Anbringung noch ein paar Wochen vergehen können.
Aus diesen „paar Wochen“ ist ein ganzes Jahr geworden! Vor einigen Tagen wurde das Schild (dessen Installierung wir durch Zufall bemerkten) aufgestellt.
Wir hoffen, dass sich vor allem nicht Ortskundige jetzt besser zurechtfinden und danken den mit dieser Angelegenheit befassten Ämtern für die „umgehende“ Erledigung.

Nominierung Winfried Bausback

CSU nominiert Winfried Bausback (46) zum Oberbürgermeisterkandidaten; neues Denken und neue Ansätze für die Amtsperiode 2012-2020 gefordert

Die Delegierten unseres CSU Ortsverbandes Schweinheim waren vollzählig, als es im Pfarrheim St. Gertrud um die Nominierung des CSU-Oberbürgermeisterkandidaten ging.

Fraktionsvorsitzender Peter Schweickard, Bürgermeister Werner Elsässer, JU Vorstandsmitglied Judith Gerlach und der frühere Landtagsabgeordnete Manfred Christ sprachen sich für den Strietwälder Stadtrat Winfried Bausback (46) aus.

In seiner Programmrede machte Bausback seinen Willen deutlich, Oberbürgermeister für die ausnahmsweise achtjährige Amtsperiode (2012-2020) zu werden. Bausback: „Es geht um die Gestaltung der nächsten acht Jahre, es geht um das, was in der Stadt dringend einer Lösung bedarf, soll sie eine gute Zukunft haben“. Konkret sprach er den Schulinvestitionsstau von über 100 Mio € und den Investitionsstau im Bereich von Straßen und Gehwegen an, und forderte u.a. die Prüfung von alternativen Finanzierungen für die drei am schlimmsten betroffenen Schulen Berufsschule, Kronberg-Gymnasium und Schönbergschule.

Bis 2020 will Bausback eine echtes Gebäudemanagement nach Schweinfurter Modell umgesetzt sehen, dass notwendige Reparaturen nicht auf eine ungewisse Generalsanierung verschiebt, sondern sofort umsetzt. Im Klinikum, das in öffentlicher Hand bleiben muss, forderte er ein anderes Organisationsmodell, damit Gangbetten und die Verschiebung von OP-Terminen endlich vermieden werden können. Im Rahmen der Energiewende forderte er konkrete Schritte insbesondere bei der Dämmung öffentlicher Gebäude, die oft in einem energetisch schlechten Zustand seien.

Bezahlbare Energie sei für die Arbeitsplätze in der hochtechnisierten Region und für die sog. „kleinen Leute“ besonders wichtig. Im Blick auf die zahlreichen Dialogforen, runden Tische und Beteiligungsprozesse forderte er eine, den Bürgerwillen nicht nur anzuhören, sondern auch umzusetzen. Im Rahmen der Verwaltungsorganisation wies er auf die teilweise lange Bearbeitungsdauer vergleichsweiser kleiner Vorhaben, die eine Genehmigung brauchen hin: „Die aus Sicht der Verwaltung kleinen Anträge sind aber nicht selten aus der Sicht des betroffenen Bürgers eine große Investition gemessen an seinem Vermögen.“ Hier muss nach Ansicht Bausbacks Vorsorge getroffen werden, dass nicht bei Ausfall eines Sachbearbeiters ein Antrag sich wochenlang verzögert auch im Interesse der Handwerksbetriebe, die auf Folgeaufträge angewiesen sind. Bearbeitungszeiten sind hier dauerhaft zu reduzieren.

Bausback zum Schluss seiner Rede: „Die Menschen wollen, dass die Probleme angepackt werden, auch wenn Lösungen nicht schnell erreichbar sind. Dazu gehört aber auch, dass die Verwaltungsspitze auch einmal Stellung bezieht. Lösungsfindungen allein zu moderieren ist gerade bei den zentralen Aufgabenstellungen von 2012 bis 2020 zu beliebig. Bürgerbeteiligung, aber eben auch Führungskraft und Führungswillen sind in den nächsten Jahren gefordert, wenn wir den Aufgaben und Anliegen bis April 2020 gerecht werden wollen.“ Gewählt wurde Bausback mit 72 von 73 abgegebenen Stimmen. Die Versammlung leitete Norbert Geis, MdB

Zur Erinnerung: Antrag der CSU Schweinheim zur Errichtung eines Wahllokales
im Zentrum von Schweinheim aus dem Frühjahr 2008

Antrag der CSU Schweinheim an den Aschaffenburger Oberbürgermeister

Mitglieder der CSU Schweinheim wurden im Zusammenhang mit der Stadtratswahl von Bürgerinnen und Bürger zu organisatorischen Mängeln im Wahlablauf angesprochen. Folgenden Antrag hat die CSU Schweinheim an Oberbürgermeister Klaus Herzog gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Herzog,

mit Blick auf die Stadtratswahl 2008 wurde von Bürgerinnen und Bürgern aus Schweinheim verschiedentlich Kritik geübt. Im einzelnen:

Ausgenommen den Stimmbezirk 60 (Hefner-Alteneck-Schule) wird für die weiteren 11 Stimmbezirke 61 bis 71 mit der Pestalozzischule lediglich ein zentrales Wahllokal in Schweinheim angeboten. Angesichts der räumlichen Entfernungen und der Anzahl von mehr als 10.000 Stimmberechtigten ist dies völlig unzurei-chend. Im Auftrag des CSU-Ortsverbandes Schweinheim beantrage ich daher, beginnend mit der anstehenden Landtagswahl, für künftige Wahlen ein weiteres Wahllokal im Gemeindezentrum der Pfarrei „Maria Geburt“ wieder einzurichten. Damit wird den Stimmberechtigten, die im südlichen Schweinheim wohnen, eine möglichst wohnortnahe Stimmabgabe ermöglicht. Das Gemeindezentrum ist jetzt als Wahllokal uneingeschränkt geeignet, da es nach den erfolgten Umbaumaßnahmen auch für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen barrierefrei erreichbar ist.

Weiterhin wird Kritik an der unzureichenden Beschilderung der Abstimmungsräume in der Pestalozzischule geübt. Dem Vernehmen nach sollen einzelne Wahlberechtigte aus Verärgerung darüber, dass der Abstimmungsraum nicht auffindbar gewesen sein soll, das Wahllokal ohne Abstimmung verlassen haben. Ich bitte um Überprüfung, ob hier Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

Bemängelt wird zudem, dass der Pausenhof der Pestalozzischule mit Fahrzeugen von Wahlhelfern so zugeparkt war, dass eine Zufahrt für Wähler erschwert oder unmöglich wurde.

Letztendlich wird noch moniert, dass die „Amtliche Wahlbenachrichtigung“, mit der auch Briefwahlunterlagen angefordert werden, drucktechnisch viel zu klein gestaltet und daher kaum lesbar ist. Mancher Wahlwillige soll daher von vornherein resigniert und sein Wahlrecht nicht wahrgenommen haben. Auch hier sollte künftig eine „barrierefreie Version“ bevorzugt werden. Da es sich hier wohl um ein landesweites Druckerzeugnis handelt, bitte ich, diese Kritik an die zuständige Stelle mit Nachdruck weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Gerlach
– Stadtrat –

Leserbrief von Dr. Winfried Bausback MdL in der Sache GBW-Wohnungen an das Main-Echo

Der Bericht über die Stadtratssitzung gibt die Positionen der CSU nicht zutreffend wieder. Folgende Punkte waren für uns in der Debatte und im Rahmen der Abstimmung maßgeblich:

  1. Die CSU bekennt sich sowohl in der Debatte im Stadtrat wie in dem gemeinsamen Antrag mit der FDP klar zum Schutz der Mieter der GBW Wohnungen.
  2. Es gibt keine den Status quo der Wohnungen stärker schützende Position als die, die ich für die CSU als Sprecher am Montag vertreten habe, nämlich dass in Anbetracht der durch die Finanzkrise gestörten Wettbewerbs eine mögliche Forderung der EU nach einem Verkauf der Wohnungen rechtlich zurückzuweisen ist. Dies habe ich gestern auch in einem Schreiben an den Bayerischen Staatsminister der Finanzen gefordert und ihn gebeten, diese Position über die die Verhandlungen bei der Kommission führende Bundesregierung mit Nachdruck einzubringen.Kein Verkauf der GBW käme den Interessen der Mieter am Nächsten.
  3. Dass wir einem SPD Antrag zustimmen, der nicht nur die Forderungen des Städtetages wiederholt, sondern in seiner Begründung polemisch und unzutreffend die Stellungnahmen des Ministerpräsidenten bzw. der Staatskanzlei in der Begründung „als völlig inhaltsleer und unverbindlich“ abtut, kann niemanden erwarten.

    Entsprechende Schreiben des Ministerpräsidenten sichern im Rahmen der gegenwärtigen rechtlichen Möglichkeiten die Beachtung der sozialen Aspekte und des Mieterschutzes in weitgehender Weise zu. Die CSU Stadtratsfraktion will und wird ggf. im Interesse der Mieter die Staatsregierung daran festhalten.

    Wer die Zusicherungen als inhaltsleer abqualifiziert, schwächt damit die Position der Mieter. Wie will denn ein Oberbürgermeister glaubhaft den Ministerpräsidenten und die Staatsregierung an ihren Zusagen bei möglichen Verhandlungen festhalten, wenn er diesen Teilen des SPD-Antrags wider besseres Wissen zustimmt.

  4. Den Antrag der Grünen lehnt die CSU schon deshalb ab, weil er den rechtlichen Zwang eines Verkaufs schon jetzt unterstellt.
  5. Wir haben uns in der Diskussion und in dem gemeinsamen Antrag mit der FDP für den Fall, dass die EU den Verkauf fordert, klar hinter eine Vorbereitung von kommunalen Konsortien gestellt und gefordert, auch die Aschaffenburger Sparkasse und die Stadtbau mit entsprechenden Vorbereitungen im Blick auf die Aschaffenburger Wohnungen zu betrauen. Hier sind wir und die FDP, was die konkreten Möglichkeiten und Vorbereitungen vor Ort angeht, wesentlich konkreter als die anderen Parteien und Vertreter im Stadtrat.

Stadtrat Winfried Bausback, MdL
Landtagsbüro Roßmarkt 34
63741 Aschaffenburg

OB-Wahl 2012: Dr. Winfried Bausback
 wird der Delegiertenversammlung des 
Kreisverbandes als Kandidat vorgeschlagen

Der CSU Kreisvorstand und die Ortsvorsitzenden schlagen als OB-Kandidaten der CSU den Kreisvorsitzenden Dr. Winfried Bausback (MdL) vor, der seit 2002 im Aschaffenburger Stadtrat und seit 2008 im Landtag in München Verantwortung trägt. Im Hinblick auf seine Sachkompetenz und die guten Verbindungen sowohl auf Landes- wie auch auf kommunaler Ebene bietet Dr. Winfried Bausback nach Ansicht des Kreisvorstandes die besten Perspektiven, die anstehenden Aufgaben auch über die nächsten 8 Jahre hinaus für Aschaffenburg zu bewältigen.

Gedenken an Dr. Hanns Seidel

©Hanns-Seidel-Stiftung (www.hss.de)

Der gebürtige Schweinheimer Dr. Hanns Seidel wäre am 12. Oktober 110 Jahre alt geworden. Der spätere Wirtschaftsminister, Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende begann seine eindrucksvolle politische Laufbahn buchstäblich auf den Trümmern des Krieges.
Es waren die Erfahrungen im nationalsozialistischen Unrechtsstaat, die den aus bescheidenen Verhältnissen stammenden Hanns Seidel zum Schritt in die politische Arena bewogen.
Im Gedenken an Dr. Hanns Seidel findet am Freitag, 21. Oktober 2011, eine Veranstaltung der CSU Schweinheim statt. Beginn ist um 19.00 Uhrim Nebenzimmer der BSC- Gaststätte am Steinweg.
Bürgermeister a. D. Günter Dehn wird die Bedeutung der Leistungen von Dr. Hanns Seidel, gerade auch für die heutige Zeit, würdigen. Der ehemalige Schweinheimer CSU-Stadtrat Josef Seidel wird aus der Sicht eines Angehörigen einen ganz persönlich gehaltenen Zeitzeugenbericht zu seinem weit über Schweinheim hinaus bekannt gewordenen Onkel abgeben.
Gäste sind herzlich willkommen.
Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender

Die Rede seines Neffen Josef Seidel
 in Wort und Bild: