Reden, aber auch zuhören!

„Wer zu klug ist, um sich in der Politik zu engagieren, wird dadurch bestraft, dass er von Leuten regiert wird, die dümmer sind als er selbst“. Dieser Ausspruch gegen die Überheblichkeit wird dem griechischen Philosophen Sokrates zugeschrieben. Damit soll deutlich gemacht werden, wie wenig geistreich es ist, sich über die zu erheben, die sich politisch engagieren.

Gerade in Zeiten, in denen es Populisten scheinbar leicht haben und in denen sich manche vom politischen Geschehen ausgeschlossen fühlen, ist es wichtiger denn je, in Kommunikation zu treten und Farbe zu bekennen.

Aber wie spreche ich einen anderen Menschen überhaupt an und höre ich ihm dann auch richtig zu? Wie überzeuge ich mein Gegenüber von meinem Standpunkt? Mit diesen Fragen haben sich die Kreisverbände der Jungen Union Aschaffenburg aus Stadt und Landkreis am vergangenen Wochenende im Pfarrzentrum von St. Gertrud in Schweinheim beschäftigt. Bei dem Seminar unter der Leitung von Gilbert Franke, der diese Themen an der Hochschule Aschaffenburg lehrt, haben sich die Nachwuchspolitiker damit auseinandergesetzt, wie Kommunikation stattfinden und gelingen kann. Nur dann bekommen politische Projekte Flügel, wenn die Rückkopplung mit den Menschen gelingt, wenn sich fundierte Meinungen und Mehrheiten bilden.

Die Landtagsabgeordnete Judith Gerlach, Vorsitzende der Jungen Union Aschaffenburg-Stadt und Initiatorin des Seminars, konnte zum Abschluss der sehr gut besuchten Veranstaltung feststellen:

„Wir sind auf die Infostände zur Bundestagswahl vorbereitet und freuen uns auf gute Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.“

Und sie unterscheiden sich doch!

Dass Parteien sich kaum noch unterscheiden, wird oft behauptet. Aber stimmt das wirklich?
Ein wesentlicher Unterschied wurde kürzlich bei der knappen Entscheidung über die Aufstellung von Bebauungsplänen in Schweinheim deutlich. Es ging dabei um die Bebauungspläne „Nördliche Seebornstraße“ und „Schneebergstraße“.

Die CSU hatte im Stadtrat – gemeinsam mit UBV und FDP – gegen die Aufstellung von Bebauungsplänen gestimmt. Das grobe Raster eines Bebauungsplans ist nämlich nicht geeignet, die Interessenlage bei den bereits bebauten Grundstücken sachgerecht zu berücksichtigen. Besser geeignet ist in diesen Fällen eine individuelle Bewertung jedes einzelnen Bauvorhabens nach dem gesetzlich bereits bestehenden Einfügungsgebot des § 34 Baugesetzbuch.
Wir wissen aus vielen Bürgergesprächen, dass auch viele Betroffene bei dieser Rechtslage einen Bebauungsplan für nicht erforderlich halten. Die Stadtverwaltung selbst bestätigt, dass das Plangebiet an sich eine „hinreichend stabile bauliche Struktur und Ausprägung“ aufweist.

Trotz dieser Sachlage haben SPD und Grüne mit der Mehrheit von einer Stimme – ausschlaggebend war die Stimme des Oberbürgermeisters – die Fortführung der Bebauungspläne beschlossen.

Ganz beiläufig wird mit den Bebauungsplänen auch vorgeschrieben, dass Laubbäume ab einem Stammumfang von 30 cm, was einem Stammdurchmesser von 9,55 cm (!) entspricht, erhalten werden müssen.

Ein unnötiger Eingriff in die Selbstverantwortlichkeit der Bürger! SPD und Grüne („Donnerstag ist Veggieday“) sehen offensichtlich im Bürger eher Objekte der Fürsorge. Als würden die Bürger nur dann das Richtige tun, wenn man sie gleichsam an die Hand nimmt und die man, falls das nicht reicht, maßregeln muss, und sei es mittels Bußgeldern, wenn bei der Gestaltung des Gartens der Umfang des Baumes nicht beachtet wird.

Die CSU hält dies für eine unnötige Bevormundung der Grundstückseigentümer. Der Zustand der Schweinheimer Gärten belegt, dass die Bürger verantwortlich mit dem Baumbestand auf dem eigenen Grundstück umgehen.

Fazit: Die CSU setzt auf Vertrauen in die Bürger, während andere unnötigerweise gängeln und bevormunden. Es besteht also sehr wohl ein Unterschied!
Thomas Gerlach, Frank Christl, Judith Gerlach, Tobias Heyde (CSU Ortsvorstand)

Toller Auftakt der Festsaison

Große Resonanz beim Brauereihoffest der Schwindbräu.
Viele Schweinheimer und Gäste aus nah und fern saßen bei herrlichem Sonnenwetter im Festzelt oder unter freiem Himmel, aßen eine Kleinigkeit und erfrischten sich mit dem ein oder anderen Getränk.
Auch Mitglieder und Freunde der CSU Schweinheim trafen sich in geselliger Runde. CSU-Ortsvorsitzender Thomas Gerlach und sein Stellvertreter Tobias Heyde konnten neben der Schweinheimer Landtagsabgeordneten Judith Gerlach auch die Bürgermeisterin Jessica Euler und Gäste aus dem CSU-Ortsverband Stadtmitte mit dem neuen Ortsvorsitzenden Christoph Sommer und Stadtrat Manfred Christ, MdL a.D., begrüßen.

Aktion Saubere Landschaft 2017

Die Stadt Aschaffenburg veranstaltete mit Unterstützung der Vereine wieder die Aktion Saubere Landschaft. Alle Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich tatkräftig an der Sauberhaltung der Landschaft zu beteiligen und damit nicht nur einen Beitrag zur Verschönerung der Landschaft, sondern auch zur Umwelterziehung und Bewusstseinsbildung zu leisten. Wie in den vergangenen Jahren, war die CSU in Schweinheim wieder dabei. Ausgerüstet mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen waren mehr als dreißig Helferinnen und Helfer entlang des Hensbaches unterwegs, darunter die Landtagsabgeordnete Judith Gerlach. Angefangen von kleinen Papieren, über Flaschen bis hin zu größeren Gegenständen wie Toilettenschüssel oder ausrangiertes Mobiliar wurde wieder eine große Menge Müll eingesammelt. Die wieder zahlreich teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zeigten sich erstaunt über die sorglose Abfallbeseitigung so mancher Mitbürger, gibt doch in der Stadt ausreichende Möglichkeiten, Müll und Unrat ordnungsgemäß zu entsorgen.

Aktion „Saubere Landschaft“

Die CSU Schweinheim beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Saubere Landschaft“. Die Säuberungsaktion beginnt am Samstag, 1. April 2017 um 9:30 Uhr. Treffpunkt ist an der Gailbacherstraße/Höhe Dümpelsmühle. Unser Weg führt am Lauf des Hensbaches entlang bis zur Eckertsmühle. Soweit möglich, bitte Arbeitshandschuhe mitbringen und auf wetterfeste Kleidung und Schuhwerk achten! Mülltonnen, Müllsäcke und Greifzangen werden von der Stadt gestellt.

Zum Abschluss treffen sich alle Helferinnen und Helfer zum kostenlosen Mittagessen im Vereinsheim der Kleingartenanlage Krugsmühle an der Unterhainstraße. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme der Schweinheimer Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen, die bei der Säuberung ihrer Umwelt mithelfen wollen. Gäste sind herzlich willkommen.

Fortsetzung: Umsetzung Radverkehrskonzept – eine Chance wird vertan?

Wir hatten bereits ausgeführt, dass grundsätzlich alle Stadtratsfraktionen einig sind, das Radwegekonzept auch umzusetzen. Dazu braucht es eine sinnvoll abgestimmte Vorgehensweise. Zu berücksichtigen sind die Interessen der Radnutzer, aber auch die der sonstigen Verkehrsteilnehmer.
Derzeit wird im Stadtrat eine Verwaltungsvorlage streitig diskutiert, bei der es um eine angebliche Optimierung für Radfahrer im Bereich der Alexandrastraße geht. Nach Ansicht der CSU-Fraktion wird hier aber nur Kosmetik betrieben. Die Umsetzung der Maßnahmen in der Alexandrastraße nach Maßgabe des Verwaltungsvorschlages wurde daher im Planungs- und Verkehrssenat mehrheitlich abgelehnt und wird jetzt im Stadtratsplenum neu entschieden.

Unsere Argumentation:

Der Abschnitt Alexandrastraße ist bereits mit Schutzstreifen für den Radverkehr ausgestattet. Abgesehen davon, dass ein in sich stimmiges Innenstadtkonzept für den Radverkehr noch aussteht, rechtfertigt das bloße Wegnehmen von 15 Stellplätzen und an deren Stelle das (erneute) Anbringen von Schutzstreifen für Radfahrer keinen Kostenaufwand von 140.000,00 €. Bei nur geringer Effizienz würden damit Haushaltsmittel verbraten, die anderweitig für Radverkehrsmaßnahmen deutlich sinnvoller eingesetzt werden können. Auch führt die vorgesehene Maßnahme zumindest teilweise zu einer Verschlechterung der Situation für Radfahrer, da der Wegfall der Verschränkung in Höhe des Alexandraparkhauses und der Längsparkstände erfahrungsgemäß zu einer deutlich schnelleren Fahrweise der Kraftfahrzeuge verleiten würde.

Zudem würden die umliegenden Geschäfte und Betriebe durch den Wegfall der Stellplätze erheblich beeinträchtigt. Der Verweis auf das Alexandraparkhaus führt hier nicht weiter. Der Bedarf für Kurzzeitparken ist hier enorm. Die benachbart gelegene Postfiliale, die Geschäftsstelle für VdK-Kunden, die nicht selten körperlich beeinträchtigt und daher auf einen nahe gelegenen Stellplatz angewiesen sind, machen dies beispielhaft deutlich. Im Übrigen fährt kein Mensch in ein Parkhaus, um Brötchen zu kaufen. Auch würde die vorgeschlagene Variante auf das Umfeld des Brentanoviertels durch weiteren Parkdruck und Parksuchverkehr negativ ausstrahlen.

Die CSU-Fraktion fordert daher, die durch die Ablehnung des Verwaltungsvorschlages frei werdenden Geldmittel für tatsächlich effektive Maßnahmen zugunsten des Radverkehrs einzusetzen. Beispiele für deutlich dringlichere Bedarfslagen sind genannt.

Thomas Gerlach, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender

Volles Haus beim „Schwoijer Wirtshaussingen“ – da war wieder Musik drin

Ein organisiertes Wirtshaussingen gab es früher nicht. Aber üblich war es, zusammen in der Wirtschaft sitzend, je nach Lust und Laune, das ein oder andere Lied anzustimmen und Witze oder Anekdoten zu erzählen. Diese Tradition, die lange in Vergessenheit geraten war, hat die CSU mit dem „Schwoijer Wirtshaussingen“ in Schweinheim wieder aufleben lassen.
Dass die Leute am gemeinsamen Singen viel Spaß haben, zeigte sich auch in diesem Jahr darin, dass das Sängerheim in Schweinheim zum Bersten voll war.
Der CSU-Ortsvorsitzende Thomas Gerlach konnte über hundert Sangesfreunde aus dem Stadtteil und der Umgebung, darunter auch die Bürgermeisterin Jessica Euler, begrüßen.
Akteure der Chorgemeinschaft Schweinheim, an der Spitze Manfred Kraussmann als Gitarrist, waren mit von der Partie. Josef Straub wusste als Vorsänger wie auch durch Mundartbeiträge und Geschichtchen zu begeistern. Eine besondere Bereicherung waren die Gesangsbeiträge des Chors „Rasselbande Gottes“ aus Schweinheim unter Leitung von Alexandra Spahn. Bis in die späten Abendstunden wurden die unterschiedlichsten Volkslieder geschmettert.

„Das war wieder ein gelungenes Wirtshaussingen“ (so die Meinung vieler Teilnehmer)

Herzlichen Glückwunsch Werner Elsässer

Am 04. März konnte Bürgermeister a.D. Werner Elsässer seinen 70. Geburtstag feiern. Neben Staatsminister Winfried Bausback, Landtagsabgeordneter Judith Gerlach und Bürgermeisterin Jessica Euler gratulierte auch eine Abordnung der CSU Schweinheim dem verdienten Jubilar.
Als Bürgermeister hat Werner Elsässer 12 Jahre lang das Jugend-, Schul- und Sozialreferat mit großem Erfolg geleitet Das gesellschaftliche Engagement von Werner Elsässer reicht in die Jugend zurück.
In Schweinheim geboren und aufgewachsen war er früh aktiv bei den Messdienern und bei den Pfadfindern, und zwar immer schnell in verantwortliche Positionen hineinwachsend.
Im Vereinsleben war er in vielfachen Funktionen aktiv, u. a. 12 Jahre als Vorsitzender des TV Schweinheim und 13 Jahre als Vorsitzender des Vereinsrings Schweinheim, dessen Ehrenvorsitzender er heute ist.

Seinen Weg in die Politik fand er 1977 über den legendären Wohltäter und Stadtrat Sepp Zeller. Dessen Nachfolger als CSU-Ortsvorsitzender wurde Werner Elsässer in der Zeit ab 1993 bis 2001. Seit mehr als 30 Jahren vertritt er als Stadtrat auch die Schweinheimer Interessen. Dabei weiß Werner Elsässer das Wahlvolk hinter sich. Bei der letzten Stadtratswahl erzielte er das mit Abstand beste Wahlergebnis, nicht nur in Schweinheim, sondern stadtweit.
Seit 2013 bringt Werner Elsässer auch als Bezirksrat seine große Erfahrung, insbesondere im Sozialbereich, ein.

Umsetzung Radverkehrskonzept – eine Chance wird vertan?

Ob zur Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Freizeitaktivitäten – Mobilität ist für uns alle, ob jung oder alt, ein wesentlicher Teil unseres Alltags. Dabei stehen Fußgänger und Radfahrer, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und motorisierter Individualverkehr in Konkurrenz.

„Kein Gegeneinander, sondern ein besser abgestimmtes Miteinander ist unser Ziel“

so hat die CSU im Kommunalwahlprogramm formuliert. Erforderlich ist somit eine Gesamtkonzeption, die alle Verkehrsmittel und Verkehrsträger einbezieht. Grundlage dafür bildet der Verkehrsentwicklungsplan für Aschaffenburg. Er enthält zahlreiche Maßnahmen und Ziele für die Gesamtstadt und die Stadtteile. Mit dem Radverkehrskonzept liegt ein konkretisierter Handlungsleitplan für die Radverkehrsförderung in der Stadt vor.
Grundsätzlich sind sich alle Stadtratsfraktionen einig, dass das Radwegekonzept nicht nur auf dem Papier stehen soll, sondern auch umzusetzen ist. Dazu braucht es Geld, aber auch eine sinnvoll abgestimmte Vorgehensweise. Zu berücksichtigen sind die Interessen der Radnutzer, aber auch die der sonstigen Verkehrsteilnehmer und die der betroffenen Anwohner und Geschäftsleute. Zu beachten ist auch, dass für die Wünsche und Interessen nur begrenzte Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.
Im letzten Jahr hatte die CSU Schweinheim im Rahmen einer Veranstaltung das Augenmerk auf den stadtteilbezogenen Bereich des Radwegekonzeptes gerichtet. Notwendige Planungen und Umsetzungsmaßnahmen stehen hier in Schweinheim noch aus. Bisher werden die Handlungsempfehlungen im Radverkehrskonzept sehr stark innenstadtbezogen betrachtet. Sicherlich bestehen im Bereich der Kernstadt erhebliche Defizite. Zu denken ist beispielhaft an die Entscheidung, die klassische Fußgängerzone „Herschelgass“ durch bloßes Aufstellen von Verkehrsschildern für den Radverkehr zu öffnen. Dies war letztendlich das Ergebnis einer gewissen Hilflosigkeit, den Radverkehr in der Innenstadt zu strukturieren. Derzeit wird im Stadtrat eine Verwaltungsvorlage streitig diskutiert, bei der es um eine angebliche Optimierung für Radfahrer im Bereich der Alexandrastraße geht. Nach Ansicht der CSU-Fraktion wird hier aber nur Kosmetik betrieben. Der Baukostenaufwand von 140.000 € und mehr sollte sinnvoller für anderweitige Radwegemaßnahmen eingesetzt werden. Dazu in Kürze mehr.

Thomas Gerlach, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender