Der Elterhof – Familie Hock öffnet die Pforten

Unser zweiter Ferienprogrammpunkt war zweigeteilt; am ersten Treffpunkt an der Hensbachstraße kamen 32 Frauen und Männer und ein halbes Dutzend Kinder zum „Wandern“ zusammen. Der Witterung trotzend führte der Weg entlang des Hensbachs über Wiesen und Felder hinauf zum Elterhof.

Um drei Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, begrüßte Tobias Heyde die etwa 80 Erwachsenen und 20 Kinder aus Stadt und Landkreis auf dem Hof.
Adolf Hock startete seine Runde mit Zahlen und Daten zum Elterhof. Unser Weg führte über die Futtermittelsilos, an den Hühnern vorbei, in den Kuhstall wo Adolf und Matthias Hock detaillierte Informationen zur Haltung und Zucht der Rinder gegeben haben.
Soweit hat man den Hof vielleicht schon gesehen – dann ging es in die Melkanlage. Zweimal pro Tag kommen die derzeit 32 milchgebenden Tiere hierher und geben etwa 600-700 Liter Milch. Diese wird direkt in einen Kühlbehälter gepumpt. Alle zwei Tage kommt der Milchlaster um das 4,4 Grad kalte Naturprodukt abzuholen und in die Molkerei zu bringen. Mehrmals täglich wird die Milchtankstelle neu gefüllt.

Viele Kunden aus nah und fern kommen und füllen die Frische Milch direkt vom Erzeuger ab, kaufen Eier und andere Hofladen-Produkte am Automaten.

Die gesamte Familie Hock versorgte anschließend alle Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, und herzhaften Schmankerln. Ein spannender Nachmittag mit vielen Fakten über den Lauf der Natur ging zu Ende. Das Wetter hat gehalten und alle können zufrieden nach Hause gehen. Auf Wiedersehen auf dem Elterhof.

„Faszination Helfen“

Unter diesem Motto stand am Samstag der Auftakt des Ferienprogramms der CSU Schweinheim. Beim Besuch des Technischen Hilfswerkes in Aschaffenburg-Schweinheim konnte der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Frank Christl auch unsere Landtagsabgeordnete Judith Gerlach sowie die Stadträte Thomas Gerlach und Gerald Otter begrüßen.
Das THW, das auf Anforderung auch weltweit tätig ist, ist in Deutschland insbesondere durch Katastropheneinsätze in Hochwasserlagen bekannt. Allerdings stehen die regionalen Einsätze wie zuletzt die technische Unterstützung der Feuerwehr beim Einsatz in der Löherstraße in Aschaffenburg oder auch die Autobahnbereitschaft zwecks technischer Hilfe bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Dabei stellt der Aschaffenburger Ortsverband zwei Bergungstrupps. Deren Leistungsfähigkeit wurde den Teilnehmern der Veranstaltung in beeindruckender Weise anhand der Verletztenbergung im Rahmen eines gestellten Lkw-Unfalls demonstriert. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Logistik. So verfügt der örtliche THW-Ortsverband nach den Worten des stellvertretenden Ortsbeauftragten Guido Franz über die Fähigkeit, innerhalb von 2 Stunden bis zu 700 Personen zu verpflegen.
Eine wichtige Aufgabe erfüllt das THW auch im Zusammenwirken der verschiedenen Hilfsorganisationen in Aschaffenburg. Bei regelmäßigen Katastrophenschutzübungen wird die Zusammenarbeit geübt.
Dass beim THW auch junge Leute Gemeinschaft und Teamgeist erleben können, hob Fabian Franz, der THW-Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, hervor. Alles in allem für die Besucher eine interessante und lehrreiche Informationsveranstaltung!

Radverkehrskonzept auf dem Prüfstand

Wie berichtet, hat die CSU Schweinheim im Rahmen einer Informationsveranstaltung das Radverkehrskonzept der Stadt Aschaffenburg lebhaft diskutiert. Die beschlossenen Handlungsleitlinien wurden dabei grundsätzlich positiv aufgenommen. Anhand von Lichtbildern wurden problematische Stellen am derzeitigen Bauzustand der Radwege kritisch beleuchtet. Von Teilnehmern der Veranstaltung wurden aber auch Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen.
So wird die fehlende Verknüpfung bestehender Radverbindungen moniert. Für die tangentiale Verbindung vom Königsgraben über den Reiterweg zum Anschluss an den Radweg nach Obernau/Sulzbach fehlt nicht nur eine wegweisende Beschilderung. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird zudem die Ausbildung eines Radfahrweges oder zumindest eines Schutzstreifens auf dem Reiterweg gefordert. Dies dürfte wegen des bestehenden Ausbauzustandes (ausreichende Fahrbahnbreite) ohne hohen Kostenaufwand möglich sein.
Auch wird vorgeschlagen, den „Hinkelspfad“ bereits ab dem Bereich „An den Rosengärten“ für den Radverkehr freizugeben. Damit würde eine durchgehende Radwegverbindung vom Ortskern bis zum Reiterweg geschaffen. Radfahrer hätten dann eine Alternative zur viel befahrenen Ebersbacher Straße. Es wurde angeregt, die schon bestehenden Fahrmöglichkeiten zum Radweg Obernau über den Bischbergweg/Ruhstock bzw. über die Unterhainstraße durch Beschilderung zu verdeutlichen.
Gefordert wird auch eine durchgehende Radwegeverbindung von der Würzburger Straße (Bereich Rhönstraße /Sälzerweg) über das Rosenseegebiet/Hockstraße zur Brentanoachse. Der Radverkehr über die Rhönstraße wird angesichts der dort nach wie vor bestehenden hohen Verkehrsdichte als viel zu gefährlich eingeschätzt.
Allgemein vermisst werden geeignete Radabstellmöglichkeiten, insbesondere im Bereich des Schweinheimer Ortskerns wie auch im Umfeld der Erbighalle und der dort gelegenen Sportstätten.

Die CSU Schweinheim wird die Kritikpunkte, Anregungen, Verbesserungsvorschläge aufnehmen und entsprechende Anträge an die Stadtverwaltung stellen.

Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender

Radverkehr…

… ein Thema das immer mehr Verkehrsteilnehmer betrifft. Zwischenzeitlich beträgt der Anteil der Fahrradfahrer am Gesamtverkehrsaufkommen in Aschaffenburg immerhin 12 %, mit steigender Tendenz. Dies war Anlass für eine Informationsveranstaltung der CSU Schweinheim, bei der Anja Elsässer, zuständige Sachgebietsleiterin im Stadtplanungsamt, sehr sachkundig über das neue Radverkehrskonzept informiert hat. Bei der lebhaften Diskussion der Veranstaltungsteilnehmer wurde deutlich, dass das Radverkehrskonzept nicht bloß ein (weiteres) Papier ist, sondern eine gute Chance für ein besser abgestimmtes Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel sein kann. Voraussetzung ist, dass eine dynamische Umsetzung erfolgt. Gefragt ist weniger die Schaffung von kostspieligen „Leuchtturmprojekten“, sondern vorrangig das konzentrierte und zeitnahe Abarbeiten kleinerer Maßnahmen, Das geht schnell, ist effektiv, verbunden mit hohem Nutzen für die Verkehrsteilnehmer!

Alle Jahre wieder …

Ein Vereinsfest bringt Menschen zusammen. Und es zeigt: da wird etwas bewegt, dieser Verein ist lebendig. Trotz widriger Witterung – das Waldfest beim Gesellschaftsklub Fidelio war auch in diesem Jahr hervorragend gelungen.
Unser Staatsminister Winfried Bausback hat es sich nicht nehmen lassen, am Stammtisch der CSU Schweinheim vorbeizuschauen und den köstlichen Eintopf mit Schwindbier zu genießen.

Herzlichen Dank allen fleißigen Helferinnen und Helfern vom Fidelio. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre ein Fest dieser Größenordnung, das viele Schweinheimer und auch Besucher aus umliegenden Gemeinden zusammenbringt, nicht möglich!

Aktion Saubere Landschaft 2016

Mit einem Helferrekord konnten wir auch in diesem Jahr die Hensbachaue und umliegende Grünstreifen „fit für den Sommer“ machen. Über 40 Helferinnen und Helfer aller Altersstufen folgten unserem Aufruf zur Unterstützung der Aktion. Bei angenehmer Witterung konnten wir wieder einigen Unrat einsammeln und der AVG übergeben. Nach getaner Arbeit kehrten wir alle in der Kleingartenanlage Unterschweinheim ein und wurden mit Speis und Trank versorgt.
Vielen Dank allen Beteiligten

Thomas Gerlach, Frank Christl, Judith Gerlach, Tobias Heyde