Einsatz der CSU Schweinheim für DIE Erhaltung der Birkenallee

Die „Birkenallee“ – ein landschaftsprägendes Natur- und Kulturgut   

Im Verlauf des 1934/35 geschaffenen Kreuzweges am Erbig führt der alte Wallfahrtsweg über die sogenannte „Birkenallee“ zur Obernauer Kapelle. Leider wurden im Laufe der Jahrzehnte viele Birkenbäume abgängig, so dass die Gefahr bestand, dass der landschaftsprägende Alleecharakter durch fehlende Nachpflanzungen sukzessive verloren geht. Dies war Anlass für ein Schweinheimer CSU-Mitglied, sich für den Schutz und Erhalt der Birkenallee einzusetzen. Die Schweinheimer CSU-Stadträte haben die Anregung gerne aufgenommen und die Stadtverwaltung gebeten, die erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen zu treffen. Zwischenzeitlich wurden umfangreiche Nachpflanzungen durchgeführt. Herzlichen Dank dafür an Martin Völker und sein Arbeitsteam vom städtischen Gartenamt!

Thomas Gerlach, Stadtrat

Anna Hajek als Stadträtin vereidigt

Unsere Ortsvorsitzende Anna Hajek wurde am 1.4.19 von Oberbürgermeister Herzog in den Aschaffenburger Stadtrat berufen. Sie tritt die Nachfolge von Judith Gerlach (unserer Digitalministerin) als Listennachfolgerin an. Anna Hajek, die erst vor kurzem in ihrem Amt als CSU-Ortsverbandsvorsitzende bestätigt wurde, hat Politikwissenschaft studiert und freut sich auf ihre Aufgaben im Stadtrat. Sie wird ihre Tätigkeit im Plenum, im Haupt- und Finanzsenat und im Feriensenat ab sofort aufnehmen. Wir wünschen ihr eine erfolgreiche Arbeit im Stadtrat, insbesondere auch für unseren Stadtteil Schweinheim.

Stammtisch auf dem Schwindbräu Hoffest

Bei perfektem Wetter haben wir uns zu unserem Stammtisch auf dem Schwindbräu Hoffest getroffen. Unsere Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie unsere Bürgermeisterin Jessica Euler waren ebenfalls dabei. Bei kühlem Bier fanden nette Gespräche und ein Austausch über aktuelle Themen statt. Die Überraschung des Tages: Mit etwas Glück haben wir den 4. Platz der Schwind-Olympiade (Bierkrugschieben, Armbrustschießen, Siebenstein) erreicht und 100 Liter Bier beim nächsten Fest von Schwindbräu gewonnen! Unser Dank geht an Schwindbräu! Wir freuen uns schon auf’s nächste Fest!

Tatkräfitge Unterstützung bei der Aktion Saubere Landschaft

Bei top Wetter haben wir uns dieses Jahr wieder an der Aktion Saubere Landschaft beteiligt. Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet haben unsere fleißigen Helfer wieder einige Tonnen Flaschen, Plastiktüten, Silvesterkrachern und etliches Weiteres aufgesammelt. Der diesjährige Überraschungsfund war ein Teil eines gut erhaltenen Rehgebisses! Mit unterstützt hat uns unsere Bürgermeisterin Jessica Euler.

Neuwahlen bei der CSU Schweinheim

Am 26.02. durften wir einen neuen Vorstand wählen. Anna Hajek wurde als Vorsitzende im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden zudem Frank Christl und Christian Hock als Stellvertreter sowie Marcus Weber als Schatzmeister und Jürgen Gärtner als Schriftführer. Eine Übersicht aller weiteren Mitglieder des neuen Vorstands befindet sich in der Rubrik Vorstand.

Im Anschluss an die Wahlen hat unsere Bürgermeisterin Jessica Euler einen sehr anregenden Impulsvortrag über die Sozialpolitik unserer Stadt gegeben. Damit haben wir eine gute Grundlage für unsere Diskussion beim nächsten Stammtisch „babbel mit!“ am 25.3., wo wir das Thema Nachbarschaftshilfe in Schweinheim aufgreifen werden.

Wir freuen uns auf zwei spannende Jahre mit einem tollen Team und einen intensiven Wahlkampf bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr!

Ortshauptversammlung der CSU Schweinheim mit Neuwahlen

Am Dienstag, 26. Februar 2019, 19.00 Uhr in der Ratsstube Schweinheim. Unsere Bürgermeisterin Jessica Euler wird als Gastrednerin über Soziales und Kommunales in der Stadt Aschaffenburg informieren. Fahrgelegenheiten zur Versammlung werden gerne angeboten (Tel. 015122756649). Gäste sind herzlich willkommen.

Anna Hajek, CSU-Ortsvorsitzende
Jürgen Gärtner, Schriftführer

Bericht aus dem Stadtrat: Blühwiesenkataster beschlossen

Wie berichtet, hatte die CSU-Stadtratsfraktion bei den Haushaltsberatungen beantragt, ein strukturiertes Konzept zu erstellen, wo konkret und auf welche Weise stadteigene Flächen wie z.B. Verkehrsinseln, Verkehrskreisel, Straßenränder, Gewässerrandstreifen oder sonstige kommunale Flächen verstärkt bienen- und insektenfreundlich bepflanzt werden können. Begründet wurde dies damit, dass die Stadt hier konkrete Handlungsmöglichkeiten hat und vorbildhaft sein kann. Nunmehr hat der Stadtrat beschlossen, für ein sogenanntes Blühwiesen-Kataster einen Betrag von 20.000 EURO in den städtischen Haushalt einzustellen. Damit soll festgestellt werden, auf welchen städtischen Flächen geeignete Maßnahmen für den Artenschutz getroffen werden können. Soweit dann für die konkrete Umsetzung weitere Finanzmittel erforderlich sind, kann dies erforderlichenfalls über den Nachtragshaushalt finanziert werden.

Wie ebenfalls von der CSU-Stadtratsfraktion beantragt, sind auch Haushaltsmittel für die Bodenentsiegelung im Außenbereich der Umweltbildungsstation in Schweinheim bereit gestellt worden. Die naturnahe Gestaltung der umliegenden Bodenfläche soll nach dem Bekunden der Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen erfolgen. Beantragt ist eine insektenfreundliche Bepflanzung mit Blüh- und Wildpflanzen. Auch hat die CSU die Einrichtung eines Bienen- und Insektenlehrpfades angeregt. Gefordert ist jetzt eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen.

Thomas Gerlach, Stadtrat

Verdoppelung der Haushaltsmittel für Radverkehrsmaßnahmen

Haushaltsantrag der CSU – Stadtratsfraktion: Verdoppelung der Haushaltsmittel für innenstadtrelevante, aber auch stadtteilbezogene Radverkehrsmaßnahmen

Ob zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen – Mobilität ist für uns alle ein wesentlicher Teil unseres Alltags. Dabei stehen Fußgänger und Radfahrer, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und motorisierter Individualverkehr in Konkurrenz. Und es ist – im Gegensatz zu den Interessenverbänden – unsere Aufgabe als Stadtrat, eine abgewogene Entscheidung zu treffen, die widerstreitende Interessen möglichst zum Ausgleich bringt. Abzuwägen sind dabei die Belange von Anwohnern, Geschäftsleuten, Pendlern u.a., letztendlich aller Verkehrsteilnehmer, somit auch der Radfahrer in der Stadt. Wir alle haben verstanden: Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern ist innerhalb der Stadt ein sehr effektives und oftmals das vorteilhafteste Verkehrsmittel. Das bedeutet aus unserer Sicht zwar nicht, dass jeder das Fahrrad benutzen kann und muss. Ob jemand Fahrrad fährt und warum, ist eine persönliche Entscheidung. Die CSU betrachtet dies „unideologisch“, sieht es aber als wichtige politische Aufgabe an, für das Radfahren gut geeignete Anreize zu geben, insbesondere eine attraktive Infrastruktur für den Radverkehr zu schaffen. Hier sind wir keine Theoretiker. Wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir uns beim Radverkehr (im Gegensatz zu manch anderen, die bloß Reden führen) ganz gut auskennen. Viele aus unserer Fraktion bewegen sich regelmäßig mit dem Fahrrad durch das Stadtgebiet und stellen dabei aus eigener Wahrnehmung fest, dass für den Radverkehr in der Stadt deutlicher Handlungsbedarf besteht. Dafür stehen allerdings keine ausreichenden Haushaltsmittel zur Verfügung. Als nächsten Schritt beantragen wir daher, den Haushaltsansatz für das Radwegenetz zu verdoppeln.

Wichtig ist uns dabei Folgendes: Es darf nicht bloße Symbolpolitik betrieben werden. Das Beseitigen von Kfz-Stellplätzen ist jedenfalls noch kein Nachweis dafür, dass für Radfahrer etwas Sinnvolles getan wird. Gefragt ist auch weniger die Schaffung von überdimensionierten „Leuchtturmprojekten“ wie z.B. die sog. Mobilitätsstation, sondern eher das konzentrierte und zeitnahe Abarbeiten wirklich effektiver, auch kleinerer Maßnahmen. Dabei ist der Blick nicht nur auf innenstadtrelevante Belange zu richten, sondern auch auf die jeweiligen Stadtteile. Gerade bei den kurzen und mittleren Wegen erweist sich das Radfahren als besonders vorteilhaft. Eine Radrundfahrt der CSU mit Bürgerinnen und Bürgern  in Schweinheim hat beispielhaft aufgezeigt, dass viele Maßnahmen wie z.B. bessere Befahrbarkeit bestehender Radwege, Verknüpfung von (oftmals abrupt endenden) Radwegen, ausreichende Fahrradabstellanlagen im Ortskern, bei Einkaufszentren und bei öffentlichen Veranstaltungsorten, wegweisende Beschilderung, ergänzende Fahrbahnmarkierungen etc. zeitnah, kostengünstig und von hohem Nutzen für die Radfahrer getroffen werden könnten. Dies gilt für alle Stadtteile. Gerade dafür sollten höhere Haushaltsmittel bereit gestellt und damit ein echtes Signal für eine fahrradfreundliche Kommune gesetzt werden.

Thomas Gerlach, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender