v.l.: Winfried Bausback (MdL, Kreisvorsitzender), Stefan Berchtenbreiter, Thomas Gerlach, Matthias Tübel, Werner Elsässer (Bürgermeister)

Kontinuität beim CSU-Ortsverband Schweinheim

In der Jahreshauptversammlung wurde Thomas Gerlach ohne Gegenstimmen für die kommenden beiden Jahre wieder gewählt.
Seine drei Stellvertreter sind Stefan Berchtenbreiter, Judith Gerlach und Matthias Tübel.

Erneut bestätigt wurden Reinhard Moraw als Schriftführer und Alfons Leeb als Schatzmeister. Die Kasse prüfen weiterhin Klaus Friedrich Brox und Erich Fäth. Als Beisitzer fungieren Christl Frank, Franziska Gerlach, Kerstin Koch, Karl-Georg Kolb, Werner Kullmann, Wilfried Pruss, Ernst Richter, Manfred Sever und Sandra Sommer.

Wiederum großes Interesse fanden u. a. das umfangreiche Ferienprogramm, das Wirtshaussingen und die Aktion „Saubere Landschaft“, so Gerlach in seinem Rechenschaftsbericht. Er bedankte sich bei seinen Mitstreitern für die gute, vertrauensvolle und konstruktive Mitarbeit. Er und Herr Bausback, MdL, zeigten sich über die intensive Mitarbeit des Ortsverbandes bei der vergangenen Oberbürgermeisterwahl sehr erfreut.

Besonders begrüßte Herr Gerlach die Bundestagskandidatin Andrea Lindholz. Sie stellte sich persönlich vor und legte dar, in welchen Gremien der CSU-Aschaffenburg sie vertreten sei. Danach stellte sie die Grundzüge ihrer Gedanken zum künftigen Wahlkampf vor. Besonders wichtig sei für sie die Öffnung aller Veranstaltungen auch für Nichtmitglieder. Für die beiden Wahltermine am 15. und 22. September seien gemeinsame Aktionen geplant. Ihr ginge es natürlich auch darum, noch bekannter zu werden. Auch die modernen Medien, wie Facebook und Twitter, erreichten die Jüngeren.

Wichtig sei es, viele Menschen zu treffen, die mit den Kandidaten persönlich sprechen könnten. Auch eine sechstägige Fahradtour mit Mandatsträgern sei geplant. Wichtige Inhalte der CSU/CDU müssten in ihren Unterschieden zu anderen Parteien klar herausgearbeitet und „transportiert“ werden. Als Hauptthemen benannte Frau Lindholz die Familien-, die Arbeitsmarkt- und die Sozialpolitik.

Bei der Familienpolitik sei die SPD der Meinung, dass möglichst alle Frauen erwerbstätig sein müssten. Das von CSU vorgeschlagene Betreuungsgeld biete die Wahl zwischen häuslicher oder auch Erziehung in Kinderkrippen. Das müsse jede Familie im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst entscheiden. Sicherlich sei aber die häusliche Erziehung in den ersten Lebensjahren für das Kind die bessere Lösung. Der Familie werden mit den beiden angebotenen Möglichkeiten aber keine Vorschriften gemacht. Der Staat solle nicht alles regeln. Die CSU ist die einzige Partei, die noch für die Familie da ist und für die Familie mit denkt.

Ehegattensplitting sollte zu einem Familiensplitting werden. Kinder werden damit steuerlich stärker berücksichtigt. Die Rentendiskussion mit einer Grundrente für alle sei zu ungenau. Individuelle Lösungen seien hier gefragt. Sicher müssten Mütter ihre Rente aufgestockt bekommen.
Zu Mindestlohn und Zeitarbeit brachte Frau Lindholz folgende Gedanken: „Die Agenda 2010 habe Vielen Arbeit gebracht. Das Lohngefüge stimme aber nicht. Tarifverträge müssten ausgeweitet werden, für Zeitarbeit seien Lohnuntergrenzen wichtig. Beschäftigungen sollten längerfristig sein, damit junge Menschen Planungssicherheit bekommen. Befragte Unternehmen hätten nichts dagegen. Wichtig: Es müssen individuelle, passgenaue Lösungen gefunden werden!“

An die Gedanken von Frau Lindholz schloss sich eine rege Diskussion vor allem über die Familienpolitik an.