Archiv der Kategorie: Aktuelles

Besuch im Bayernhafen Aschaffenburg

Hoher Besuch aus München reiste am 9. Februar nach Aschaffenburg. Anlässlich einer Hafenbesichtigung wurde Staatssekretär Gerhard Eck von Winfried Bausback, TeilnehmerInnen der CSU-Fraktion und des CSU-Kreisverbandes, der Hafendirektor Wolfgang Filippi und Mitarbeiterin Angelika Sander in Aschaffenburg begrüßt.
In drei Schritten wurde ein grober, aber sehr informativer und anschaulicher Einblick in die Arbeit und Aufgabe des Aschaffenburger Hafens gewährt.

Zunächst wurde der „bayernhafen Aschaffenburg“ als dynamischer Wirtschaftsstandort mit einem Güterumschlag von rund 3 Millionen vorgestellt. Der Aschaffenburger Hafen kann sich nicht nur mit der beeindruckenden Größe, sondern auch als wichtiger Arbeitgeber rühmen.

JU-Vorsitzende Anna-Victoria Hajek
Mit einer guten Präsentation wurden im Gespräch mit Wolfgang Filippi, Gerhard Eck und Winfried Bausback Branchentrends, Geschäftsmodelle, Produktportfolio und mehr angesprochen. Auch Investitionen stellen einen wichtigen Bestandteil der erfolgreichen Entwicklung des Hafens dar. Dabei blickt der Hafenleiter schon auf die bevorstehenden Tendenzen, dass der Ölumschlag nicht mehr zentrales Umschlagsgut bleiben wird, sondern andere Energiestoffe in den Mittelpunkt rücken werden.
Im Anschluss an das Gespräch wurde eine Hafenrundfahrt mit der Besichtigung der Entwicklungsflächen organisiert. Dabei konnte die Gruppe einen guten Eindruck über die Größe und Vielfältigkeit des Hafens gewinnen. Anschließend stellte die Werksbesichtigung der Firma Pollmeier eine kleine Attraktion dar. Als größtes Buchensägewerk beliefert sie die ganze Welt, konzentriert sich dennoch auf nachhaltige Volkswirtschaft. Als Beispiel dafür wird genannt, dass Buchenholz nur aus der Region im Umkreis von rund 250 Kilometern bezogen wird. Zum Abschluss wird mit einem Rundgang durch die Werkhalle, ein Einblick über die beachtliche Größe und Tätigkeiten der Maschinen und Mitarbeiter vermittelt.

Auch der Staatssekretär schien am Ende der Hafenbesichtigung beeindruckt und die Meinung von Winfried Bausback im Bezug auf den Erhalt wichtiger Industriestrukturen einer Stadt ist spätestens nach dem Besuch nachvollziehbar.

Anna Victoria Hajek, JU-Vorsitzende AB-Stadt

Wirtschaftsgespräch: Chancen der bayrischen Metropolregion

Selbst wichtige Sportereignisse des Tages konnten Interessenten nicht davon abhalten, das Wirtschaftsgespräch mit Dr. Otto Wiesheu und Winfried Bausback zu besuchen. Dem Publikum wurde schon mit der Begrüßung von Winfried Bausback ein Rundumpaket Wirtschaft aus kommunaler Sicht geboten. Die prägnante Einleitung wies die Zuhörer in die Verkehrsproblematik und Innovationsdefizite. Dabei positionierte sich Winfried Bausback klar dafür erst Schulen und Straßen zu sanieren und erst dann weitere Projekte zu finanzieren. Dr. Otto Wiesheu, ehemalige Bayerischer Wirtschaftsminister knüpfte mit makroperspektivischen Ausführungen an.

JU-Vorsitzende Anna-Victoria Hajek
Der Wohlstand einer Gesellschaft hinge von ihrer Produktionsstärke und nicht allein von Dienstleistungen ab. Die Erfahrungen der Wirtschaftskrisen haben gezeigt, dass industrielle Stärke sich auszeichnet. Dabei ist Innovation wichtig, jedoch in Kombination mit der Förderung bestehender Strukturen. So kann Deutschland sich auch weiterhin mit einem starken industriellen Mittelstand auszeichnen.

Im zweiten Punkt bezieht sich Dr. Wiesheu auf das Kreditwesen. Zunächst zeigte er einige Punkte der Entwicklung der Wirtschaftskrise und der Kreditklemme auf und kommt zu dem Fazit, dass lediglich mehr Transparenz in der Wirtschaft das Problem lösen könnte. Dadurch könnte man „Derivate“ und schlechte Wertpapiere nachhaltig regeln.

Im Bezug auf die Entwicklung einer kommunalen Ebene betont der ehemalige Bayerische Wirtschaftsminister, dass eine gute Infrastruktur essentiell für das Fortbestehen ist. Lärm und Schadstoffemissionen können nur durch technologische Innovationen verbessert werden und nicht durch zahlreiche Klagen. Nur eine gut ausgebaute Industrie kann sich im internationalen Markt etablieren.

Diese technologischen Innovationen können nur durch die gezielte Förderung von Nachwuchskräften erreicht werden. Ein gutes Zeichen für Deutschland sei die geringe Jugendarbeitslosigkeit, vor allem im Vergleich zu den 20% in Frankreich und 40% in Spanien. Das duale Ausbildungssystem, welches in allen geplanten Standorten durchgebracht wurde, trägt eine große Rolle zur Qualität eines Standortes bei. Denn nur wenn Leute an ihre Heimatregion angebunden bleiben, so Dr. Wiesheu, führt das zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes.

Im Anschluss wurde eine produktive Diskussion geführt, in deren Verlauf ein breites Spektrum an Themen abgedeckt wurden und Dr. Wiesheu offen gebliebene Fragen ausführlich beantworten konnte. Er schloss die gelungene Veranstaltung mit dem Wunsch, dass jemand sich um Aschaffenburg kümmert, der wirtschaftlich denkt und somit die wirtschaftliche Struktur behalten werden kann, Jugend gefördert wird und Wirtschaftskrisen gestärkt bewältigt werden.
Anna Victoria Hajek, JU-Vorsitzende AB-Stadt

„Steter Tropfen höhlt den Stein“

Der An- und Neubau der Mittagsbetreuung an der Hefner-Alteneck-Schule ist nach langem Warten endlich abgeschlossen. Die neue Mensa bietet für die Schülerinnen und Schüler einen Speisesaal mit 80 Plätzen, eine neue Küche mit Speiseausgabe und Raum für die Mittagbetreuung. Dies wurde am letzten Freitag in Anwesenheit zahlreicher Gäste gefeiert. Dabei ist untergegangen, dass die Stadtver-waltung entgegen vorheriger Zusagen den Umbau bzw. Ausbau der Mensa in ihrem Haushaltsentwurf eigentlich gar nicht vorgesehen hatte. Erst auf weitere Initiative des Fördervereins der Hefner-Alteneck-Schule und auf entschiedenen Antrag der CSU-Stadtratsfraktion mit Unterstützung von Bür-germeister Werner Elsässer wurde das Vorhaben doch noch in den Haushalt 2011 eingestellt und konnte dann auch zeitnah umgesetzt werden. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 350.000 €. Wir freuen uns mit der Schulleitung und dem Förderverein über den gemeinsamen Erfolg.

Thomas Gerlach, Stadtrat

CSU setzt höhere Schulinvestitionen durch

Bei den Beratungen zum Haushalt 2012 ist es der CSU Fraktion gelungen, die Investitionen für die Schulgebäude deutlich zu erhöhen.

Als Planungskosten für die drei dringendsten Sanierungsfälle Berufsschule, Schönbergschule und Kronberg-Gymnasium kann nun eine volle Million Euro für das Jahr 2012 bereitgestellt werden. Nach den Worten des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Winfried Bausback ist dies ein großer Erfolg, da bislang nur die Berufsschule alleine für eine Sanierungsplanung vorgesehen war. Für unaufschiebbare Sanierungsaufgaben, wie sie in der Schulumfrage der Fraktion auch für andere Schulen deutlich geworden sind, steht nun nach den Worten von Winfried Bausback eine weitere Million bereit.

Der von der CSU erreichte Mehraufwand von 1,5 Mio Euro soll durch den Verkauf des alten Jugendherberggeländes in der Beckerstraße gedeckt werden. Dies ist kein Verzehr von Tafelsilber, da der Erlös wieder in Investitionen fließt und damit vorhandene Sachwerte erhalten werden. Die Frage, ob trotz des neuen Jugendhotels auch noch eine Jugendherberge benötigt wird, bleibt offen. Der Verkauf des alten Grundstückes schließt einen eventuellen Bau an anderer Stelle jedenfalls nicht aus. Als weiteren CSU-Erfolg bezeichnete Winfried Bausback die Aufnahme höherer Mittel in den Schulinvestitionsplan und in die mittelfristige Finanzplanung. Die damit erzielte Selbstbindung der Verwaltung wird eine falsche Prioritätensetzung in Luxusprojekte in den kommenden Jahren erschweren.

Auf Antrag der CSU konnten hier 3 Mio zusätzlich vorgesehen werden. Ziel der CSU ist es, Sanierungsfälle zu vermeiden, in dem notwendige Reparaturen immer sofort vorgenommen werden, so wie es jeder privat zuhause macht. Dies kommt nach Meinung der Fraktion auf Dauer billiger, als die Generalsanierung abzuwarten. Für die Berufschule, die Schönbergschule und das Kronberg-Gymnasium kommt diese Überlegung allerdings zu spät. Hier ist die Sanierung unumgänglich. Nach dem bisherigen Vorgehen der Verwaltung würde ein realistischer Zeitplan Jahrzehnte umfassen.

Nach Meinung von Winfried Bausback darf man das den Schülern nicht zumuten, die dann großenteils in ihrer Schulzeit nicht in den Genuss der Sanierung kommen würden. Die CSU Fraktion hat deswegen auch verlangt, dass die Verwaltung Modelle prüft, nach denen schnell gebaut wird und anschließend nur die Abfinanzierung erfolgt. Das Beispiel der neuen Fachoberschule und Berufsoberschule auf dem Bahngelände zeigt, dass dies erfolgreich machbar ist. Das Ergebnis der Haushaltsberatungen steht noch unter dem Vorbehalt, dass auch das Plenum am 13. Februar zustimmt.

CSU-Stadtratsfraktion
Peter Schweickard
Fraktionsvorsitzender

Öffnung von Schulsporthallen auch an Wochenenden und in den Ferien

Von Vereinsvertretern wird beklagt, dass ein Mangel an Trainingsmöglichkeiten in den Sporthallen und auch Lehrschwimmbecken der Schulen besteht. Insbesondere wird moniert, dass an Wochenenden wie auch in den Schulferien die Hallen und Einrichtungen üblicherweise geschlossen bleiben.

Es ist nicht einzusehen, dass teure Sportanlagen trotz der Nachfrage von Vereinen nur an 2/3 der zur Verfügung stehenden Tagen des Jahres genutzt werden können. Das Argument, dass die Hausmeister zu diesen Zeiten keinen Dienst leisten, weist auf die Notwendigkeit hin, ein geeignetes Organisationsmodell zu finden. Auf Initiative von Ober-bürgermeisterkandidat Winfried Bausback hat die CSU-Stadtratsfraktion bei der Stadtver-waltung beantragt, geeignete Wege aufzuzeigen, wie die Sporteinrichtungen auch an Wo-chenenden und während der Schulferien zur Verfügung gestellt werden können.

Hierzu sind folgende Organisationansätze zu überprüfen: Im Hinblick auf die Möglichkeit moderner Schließanlagen ist die ständige Anwesenheit eines verantwortlichen Hausmeisters während der Trainingszeiten nicht zwingend erforderlich. Insoweit ist zu prüfen, ob über ein abzuzeichnendes Protokoll den Vereinen ohne Zwischenkontrolle durch einen Hausmeister die Räumlichkeit übergeben werden kann. Soweit eine Endkontrolle notwendig ist, kann diese ggf. durch einen beauftragten Mitarbeiter des Ordnungsdienstes oder einer Schließfirma vorgenommen werden. Zu prüfen ist auch, ob über den Einsatz von Ehrenamtlichen oder Teilzeitkräften die Öffnung zu den genannten Zeiten ermöglicht werden kann.

Betroffene Vereine und Verbände werden gebeten, ihre Erfahrungen und Anregungen mitzu-teilen. Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung: Winfried Bausback unter info@winfried-bausback.de oder Thomas Gerlach unter gerlach@csu-schweinheim.de.

Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender

Rundgang durch Stiftskirche, Kreuzgang und Maria-Schneekapelle

Die CSU Schweinheim bietet unter der bewährten Führung von Klaus F. Brox am

Freitag, 30. Dezember 2011, um 15.00 Uhr

eine Besichtigung der Stiftskirche an. Treffpunkt ist am Stiftsbrunnen. Bewundern Sie während Ihres Besuches der Stiftskirche große Kunstschät-ze wie das ottonische Kruzifix, den spätromanischen Kreuzgang und die 1516 erbaute Maria-Schnee-Kapelle. Diese und weitere Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten dokumentieren 1000 Jahre Geschichte des Stiftes St. Peter und Alexander. Ein weiterer Höhepunkt sind Gemälde aus der Werkstatt von Lukas Cranach d. Ä. und von Matthis Gothart-Nithart, ge-nannt Grünewald.

Interessierte sind zur Kirchenführung herzlich eingeladen. Gönnen Sie sich kurz vor dem Jah-reswechsel ein wenig Zeit, um in nachweihnachtlicher Stimmung die „Schatzkammer von Aschaffenburg“ näher kennen zu lernen. Die etwa einstündige Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender

Mitgliederehrung der CSU Schweinheim

„Nicht nur moderieren, sondern auch in die Tat umsetzen“ – so die Aufforderung von CSU – Oberbürgermeisterkandidat Dr. Winfried Bausback bei der Versammlung der CSU Schweinheim am letzten Freitag in der „Gutsschänke“. Bei der Darstellung seiner Leitziele „Wofür ich stehe. Was ich als Oberbürgermeister erreichen will“ machte Winfried Bausback deutlich, dass nicht nur Gesprächsrunden („Runde Tische“) gebildet, sondern auch Entscheidungen getroffen werden müssen.

Zuvor blickte der Ortsvorsitzende der CSU Schweinheim, Stadtrat Thomas Gerlach, auf die Aktivitäten des Ortsverbandes zurück. Im wahlkampffreien Jahr 2011 hatte sich der Ortsverband zum Ziel gesetzt, die Mitglieder verstärkt in die Ortsverbandsarbeit einzubeziehen wie auch eine breite Bürgerbeteiligung zu pflegen. Auftakt war eine Mitgliederumfrage, um Anregungen und neue Ideen für die politische Arbeit zu erhalten. Infostände und Bürgerumfragen, wie etwa zur Verkehrsberuhigung, wurden durchgeführt. Immerhin, so Thomas Gerlach, sei der schon im Oktober 2010 von der CSU gestellte Antrag, den Lkw-Durchgangsverkehr aus Schweinheim herauszuhalten, teilweise verwirklicht. Allerdings müsse das jetzt verfügte Durchfahrtsverbot für Lastkraftwagen auch regelmäßig kontrolliert werden. Allein das Aufstellen von Verbotsschildern reiche nicht aus, pflichtete Winfried Bausback den Ausführungen des Ortsvorsitzenden bei. Eine bereits vor Monaten gestellte Anfrage zur tatsächlichen Verkehrssituation in Schweinheim habe die Stadtverwaltung bislang nicht beantwortet. Konkrete Zahlen zu den Verkehrsmengen und zum Verkehrsgeschehen als Grundlage für weitere Entscheidungen seien immer noch nicht vorgelegt worden.

Besonders ärgerlich sei auch die mangelnde Bürgerbeteiligung bei der Ausweisung des ehemaligen Standortübungsplatzes als Naturschutzgebiet. Hier seien die Interessen der Bürger nicht ernst genommen worden, so Winfried Bausback. Die Verwaltung hätte den Stadtrat und die Bürger vorher richtig informieren müssen. Der Oberbürgermeisterkandidat: „Es gibt zwar viele runde Tische und Leitpläne, die Frage aber ist, ob diese Beteiligung wirklich ernst gemeint ist oder nur dann Bürgerbeteiligung genehm ist, wenn das voraus geplante Ergebnis erreicht werden kann“. Der Bürger habe auch Anspruch darauf, dass klarer Wein eingeschenkt wird, wenn etwas nicht oder erst später umgesetzt werden kann. So muss nach Einschätzung von Winfried Bausback der Ausbau des Mainufers derzeit aus Kostengründen zurückgestellt werden. Die Sanierung von Schulen habe eindeutig Vorrang! Wenn jetzt nach einem schon erfolgten Beteiligungsverfahren und der Einholung von drei teuren Gutachten erneut ein Verfahren zum Mainufer eingeleitet werden soll, müssten sich die am bisherigen Verfahren Beteiligten – freundlich gesagt – veräppelt vorkommen. In der kommenden Amtsperiode des Oberbürgermeisters – gewählt wird diesmal für acht Jahre – seien wichtige Aufgaben nicht nur zu moderieren, sondern auch zu erfüllen, wie z.B. die Sanierung aller Schulen. Dies sei auch eine Frage der Gleichbehandlung und der Gerechtigkeit allen Schülern gegenüber.

Der Betrieb des Klinikums müsse den neuen Anforderungen anpasst werden. Die Mobilität aller Bürger, auch der älteren, müsse im Auge behalten werden. Nach Meinung von Winfried Bausback ist kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander von Fußgängern, Radfahrern, Nutzern von Bussen und des Individualverkehrs gefragt. Deshalb habe er eine Bürgerumfrage initiiert, damit ein bedarfsgerechtes Mobilitätskonzept erarbeitet werden kann. Wichtig sei, dass neue Perspektiven gesehen und Lösungen erarbeitet werden. Diese dürften aber nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen dann auch umgesetzt werden. „Wir brauchen in der Stadt einen neuen Wind“, warb Winfried Bausback um Unterstützung für seine Kandidatur bei der im März anstehenden Oberbürgermeisterwahl.

Nach lebhafter Diskussion mit den Versammlungsteilnehmern zur Stadtpolitik konnte Winfried Bausback in seiner Funktion als CSU Kreisvorsitzender noch langjährige Mitglieder für ihre Zugehörigkeit zur CSU ehren: Armin Martin (65 Jahre), Franz Bittenbinder (45 Jahre), Alfons Leeb (40 Jahre) und Reinhard Moraw (25 Jahre). Besonders hervorgehoben wurde das vieljährige Engagement von Alfons Leeb als Stadtrat, Ortsvorsitzender und Schatzmeister. Gesondert gewürdigt wurden Rita Karpf (65 Jahre), Pius Amrhein (40 Jahre) und Horst Sandt (30 Jahre), die an der Ehrung nicht persönlich teilnehmen konnten.

Reinhard Moraw, Schriftführer

Rückblick auf die letzten Tage

Auf Einladung von Oberbürgermeisterkandidat Winfried Bausback diskutierte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich Fragestellungen der Inneren Sicherheit mit Vertretern haupt- und ehrenamtlicher Organisationen die Verantwortung in diesem Bereich tragen.

Anwesend waren Vertreter der Rettungsdienste, insbesondere des Roten Kreuzes, der Polizei, der Feuerwehren, des technischen Hilfswerkes und der Reservisten. Winfried Bausback betonte die Bedeutung des Themas Sicherheit besonders für eine Powerregion wie den Bayerischer Untermain als bayerischen Teil des Rhein-Main-Gebietes.

„Sicherheit“, so Bausback, „ist Voraussetzung für die Freiheit des Einzelnen, für seine Lebensgestaltung.“ Die Nähe zum Großraum Rhein-Main fördere einerseits die wirtschaftliche Dynamik auch in Aschaffenburg, bringe aber auch spezifische Gefährdungen mit sich.

Bundesinnenminister Friedrich ging in seinem Statement zunächst auf das aktuelle Thema rechtsextremistischen Terrors und seiner Bekämpfung ein. Auch auf die Diskussion um das NPD-Verbot ging Friedrich ein, hier gehe Genauigkeit vor Schnelligkeit. Anschließend behandelte er u.a. die Themen Internetsicherheit gerade für eine so wirtschaftlich aktive Region wie den Untermain, Terrorabwehr und die Aufgabe des Erhalts der ehrenamtlichen Strukturen.

Die Diskussion aus den Reihen der ca. 150 Gäste bezog sich dann auch auf diese Bereiche. Friedrich wie auch Bausback waren sich einig, dass alles getan werden muss, um die ehrenamtlichen Dienste im Bereich der Sicherheit zu erhalten.

Diskussionsabend mit Dr. Thomas Goppel


Unter dem Titel „Politik vor Ort“ diskutierte der Kreisverband der Aschaffenburger CSU zentrale Zukunftsfragen, die die Stadt betreffen. Hierzu waren vier Referenten und eine Referentin eingeladen.

Unser Mann für Aschaffenburg: Dr. Winfried Bausback OB 20122020
Den Anfang machte Landrat Ulrich Reuter zum Thema „Zukunft des Klinikums Aschaffenburg – Qualitäten für die Versorgung der Menschen“. Es folgte Marco Maier, der Leiter des Seniorenstifts St. Elisabeth, mit einem Referat zum Thema „In Würde altern – aktive unterstützungsbedürftige Senioren in unserer Stadt.“

Daran schloss sich an das Referat vom Präsidenten der Hochschule Aschaffenburg Prof. Dr. Wilfried Diwischek zum Thema „Hochschule Aschaffenburg – Qualifikation, Innovation und Forschung für die Region“. Prof. Jürgen Bott von der Fachhochschule Kaiserslautern sprach zum Thema „Kredit- und Finanzversorgung für die Region – zur Rolle und Zukunft der regionalen Institute Sparkasse und Raiffeisenbanken“. Und den Abschluss bildete Anna Hajek, die Kreisvorsitzende der Jungen Union, die „Zukunftsperspektiven und Erwartungen der jungen Generation in Aschaffenburg“ thematisierte.

Zwischen den einzelnen Referaten übernahmen Sven Wang und Mia Wüsthof-Seidel, eine Nichte des verstorbenen Ministerpräsidenten Hanns Seidel, mit virtuosen Klavierbeiträgen die musikalischen Zwischentöne.

Round-Table-Gespräch zur Zukunftsregion Bayerischer Untermain als dritte Metropolregion im Freistaat

Als Vorbild bezeichnete Staatsminister Dr. Thomas Kreuzer den Untermain vor Gästen von Industrie und Bildung. Oberbürgermeisterkandidat und Landtagsabgeordnete Winfried Bausback hatte Kreuzer und einen ausgewählten Kreis von Diskutanten am Freitag, 02.12.2011 in das Turmzimmer des Aschaffenburger Schlosses geladen.

Gekommen waren der Präsident der IHK Martin Suffel, zahlreiche Vertreter der Wirtschaft, der Präsident der Aschaffenburger Hochschule Wilfried Diwischek, viele Leiter der weiterführenden Schulen in Aschaffenburg und Vertreter der kommunalen Politik. Die Themen bezogen sich auch auf die Frage auf die Fachkräftesicherung für den dynamischen Wirtschaftsraum, auf den demokratischen Wandel, wie auf die Perspektive der Hochschule.

Angesprochen auf den Investitionsbedarf im Schulbereich, betonte Staatsminister Kreuzer, dass der normale Erhaltungsaufwand auch von vergleichbaren Städten geleistet werden kann. Der Freistaat gäbe viel an Zuschüsse aus, könnte sich aber an den normalen Erhaltungsaufwand nicht zusätzlichen zu der großzügigen Kommunalfinanzierung beteiligen.

Winfried Bausback abschließend zu der Runde: die offene Diskussion hat sicherlich dazu beigetragen, dass der Raum Aschaffenburg in der Staatsregierung als dynamischer Wirtschaftsraum präsent bleibt. Wir müssen alles dafür tun, die Stärken unserer Region und unserer Stadt zu erhalten und auszubauen.

Was lange währt … !

Wegekreuz als Hinweisschild
 an der Obernauer Kapelle
Mit Schreiben vom 25.5.2010 hat der CSU-Ortsverband Schweinheim an Oberbürgermeister Herzog einen Antrag zur Errichtung des Hinweisschildes gestellt.

Am 29.11.2010 wurden wir nach mehrfachen Rückfragen davon informiert, dass ein „Ortstermin“ am 8.12.2010 stattfindet und bis zur Anbringung noch ein paar Wochen vergehen können.
Aus diesen „paar Wochen“ ist ein ganzes Jahr geworden! Vor einigen Tagen wurde das Schild (dessen Installierung wir durch Zufall bemerkten) aufgestellt.
Wir hoffen, dass sich vor allem nicht Ortskundige jetzt besser zurechtfinden und danken den mit dieser Angelegenheit befassten Ämtern für die „umgehende“ Erledigung.