Archiv der Kategorie: Ferienprogramm

„Frischlinge“ auf Entdeckungstour im Wald

Auch in diesem Jahr ein tolles Erlebnis, gerade auch für die Kinder! Im Rahmen des Ferienprogramms hatte die CSU Schweinheim wieder zu einer Entdeckungstour durch den Schweinheimer Wald eingeladen. Unter fachlicher Führung von Diplomforstwirt Paul Gerlach wurden die Teilnehmer der Ferienveranstaltung rund um das Thema „Wald und Flur in Schweinheim“ informiert. Im Mittelpunkt der Ausführungen standen die Grundlagen der Waldbewirtschaftung, die Waldfunktionen und der Natur- und Klimaschutz. Ergänzend erläuterte Jäger und Stadtrat Gerald Otter, der die Teilnehmergruppe standesgemäß mit Jagdhornklang begrüßt hatte, das jagdliche Geschehen im Wald. Gerne nahmen die Kinder die Signalwesten mit dem Aufdruck „Achtung Fríschling“ mit nach Hause.

Verkehrsbetriebe – Wo schlafen unsere Busse?

Bei strahlend blauem Himmel begrüßten Tobias Heyde und Wolfgang Kuhn, Betriebsleiter der Verkehrsbetriebe, rund 30 Erwachsene und 15 Kinder. Zunächst gaben Herr Kuhn und sein Kollege Frank Daniel uns einen Einblick in Zahlen, Daten und Fakten. Wie ein Uhrwerk funktioniert der Ablauf des Tages für rund 70 Fahrer, 15 Techniker und die Besatzung der Leitstelle. In der Zeit zwischen 04 Uhr morgens und 23 Uhr herrscht der Takt, da muss alles passen.

Die 15 Buslinien, die hauptsächlich das Stadtgebiet versorgen, und die Schulbusse werden aus einer Flotte von 51 Fahrzeugen gestellt. Jeder Bus kommt planmäßig alle 3 Monate in die Werkstatt und wird geprüft, einmal jährlich kommt der TÜV und prüft zusätzlich.

Interessant, Busfahren ist nur ein Teil der Aufgaben der Verkehrsbetriebe. Einerseits hält die Digitalisierung Einzug, W-LAN im Bus, vermehrte Smartphone-Einbindung, andererseits geht es um ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für die Stadt Aschaffenburg. Ein flächendeckendes Haltestellennetz ist ein guter Start, bis zum Ziel bedarf es aber weiterer Komponenten, z.B. Carsharing, Fahrräder und der Anruf-Sammel-Transport. Die Möglichkeiten sind vielfältig und wollen alle geprüft sein. Sicher ist, die jährlich 8,5 Mio. Fahrgäste können sich auf kontinuierliche Verbesserung freuen.

Und, wo schlafen die Busse denn nun? In einer riesigen Halle, die im Winter sogar beheizt werden kann. Und vor dem „schlafen“ wird jeder Bus besenrein gesäubert und dann auf den Platz gestellt wo er am nächsten Morgen gebraucht wird.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einer Fahrt in die Waschhalle. Drei große blaue Walzen putzen den Bus, so wie man das von der Autowäsche kennt, und wir waren mitten drin!

Für die kleinen war sicher der Modellbus das Highlight, jeder durfte einen mit nach Hause nehmen

Die CSU Schweinheim bedankt sich mit alkoholfreiem Weißbier aus Schweinheim. Wir kommen gerne wieder!

Ein Blick in die heimische Schwindbrauerei

„Der Weg zum Bier“ – unter diesem Motto stand die Abschlussveranstaltung des Ferienprogramms der CSU Schweinheim. Beim Besuch der Schwindbrauerei konnte der CSU-Ortsvorsitzende Thomas Gerlach auch die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und den Stadtrat Gerald Otter begrüßen.
Der Brauprozess des bayerischen Nationalgetränks verlangt viel Wissen und handwerkliches Geschick – dies erläuterte Oliver Selzer, Braumeister bei Schwind Bräu in Schweinheim, anschaulich und detailliert.

Mehr als 50 Personen waren gekommen, um die mit 255 Jahren älteste und einzige Brauerei in der Stadt Aschaffenburg zu besichtigen. Im Anschluss an die Führung, ließen sie sich den kühlen Gerstensaft bei warmen Temperaturen im Brauereihof schmecken – dazu reichten die Geschäftsführerin Frau Martina Kunkel-Haas und Frau Fries herzhafte Presskopfbrötchen sowie Brezeln mit Käsewürfeln.
Herzlichen Dank an die Schwindbrauerei für die interessante Führung und die Gastfreundschaft

Der Elterhof – Familie Hock öffnet die Pforten

Unser zweiter Ferienprogrammpunkt war zweigeteilt; am ersten Treffpunkt an der Hensbachstraße kamen 32 Frauen und Männer und ein halbes Dutzend Kinder zum „Wandern“ zusammen. Der Witterung trotzend führte der Weg entlang des Hensbachs über Wiesen und Felder hinauf zum Elterhof.

Um drei Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, begrüßte Tobias Heyde die etwa 80 Erwachsenen und 20 Kinder aus Stadt und Landkreis auf dem Hof.
Adolf Hock startete seine Runde mit Zahlen und Daten zum Elterhof. Unser Weg führte über die Futtermittelsilos, an den Hühnern vorbei, in den Kuhstall wo Adolf und Matthias Hock detaillierte Informationen zur Haltung und Zucht der Rinder gegeben haben.
Soweit hat man den Hof vielleicht schon gesehen – dann ging es in die Melkanlage. Zweimal pro Tag kommen die derzeit 32 milchgebenden Tiere hierher und geben etwa 600-700 Liter Milch. Diese wird direkt in einen Kühlbehälter gepumpt. Alle zwei Tage kommt der Milchlaster um das 4,4 Grad kalte Naturprodukt abzuholen und in die Molkerei zu bringen. Mehrmals täglich wird die Milchtankstelle neu gefüllt.

Viele Kunden aus nah und fern kommen und füllen die Frische Milch direkt vom Erzeuger ab, kaufen Eier und andere Hofladen-Produkte am Automaten.

Die gesamte Familie Hock versorgte anschließend alle Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, und herzhaften Schmankerln. Ein spannender Nachmittag mit vielen Fakten über den Lauf der Natur ging zu Ende. Das Wetter hat gehalten und alle können zufrieden nach Hause gehen. Auf Wiedersehen auf dem Elterhof.

„Faszination Helfen“

Unter diesem Motto stand am Samstag der Auftakt des Ferienprogramms der CSU Schweinheim. Beim Besuch des Technischen Hilfswerkes in Aschaffenburg-Schweinheim konnte der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Frank Christl auch unsere Landtagsabgeordnete Judith Gerlach sowie die Stadträte Thomas Gerlach und Gerald Otter begrüßen.
Das THW, das auf Anforderung auch weltweit tätig ist, ist in Deutschland insbesondere durch Katastropheneinsätze in Hochwasserlagen bekannt. Allerdings stehen die regionalen Einsätze wie zuletzt die technische Unterstützung der Feuerwehr beim Einsatz in der Löherstraße in Aschaffenburg oder auch die Autobahnbereitschaft zwecks technischer Hilfe bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Dabei stellt der Aschaffenburger Ortsverband zwei Bergungstrupps. Deren Leistungsfähigkeit wurde den Teilnehmern der Veranstaltung in beeindruckender Weise anhand der Verletztenbergung im Rahmen eines gestellten Lkw-Unfalls demonstriert. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Logistik. So verfügt der örtliche THW-Ortsverband nach den Worten des stellvertretenden Ortsbeauftragten Guido Franz über die Fähigkeit, innerhalb von 2 Stunden bis zu 700 Personen zu verpflegen.
Eine wichtige Aufgabe erfüllt das THW auch im Zusammenwirken der verschiedenen Hilfsorganisationen in Aschaffenburg. Bei regelmäßigen Katastrophenschutzübungen wird die Zusammenarbeit geübt.
Dass beim THW auch junge Leute Gemeinschaft und Teamgeist erleben können, hob Fabian Franz, der THW-Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, hervor. Alles in allem für die Besucher eine interessante und lehrreiche Informationsveranstaltung!

Freiwillige Feuerwehr – Löschzug 6 – „Feuerwehr zum Anfassen“

„Zur Brandbekämpfung vor!“ hieß es am Freitag unter dem Maibaum.

Unter fachlicher Anleitung von Feuerwehrmännern konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Brandbekämpfung mit einem Feuerlöscher üben, mit dem Stahlrohr spritzen und die schwere Schutzkleidung einmal anprobieren. Interessierte haben erfahren welche Ausrüstung in den Fahrzeugen der Feuerwehr mitgeführt wird.

Vom Schaf zur Wolle, vom Vlies zum Faden, vom Handkarren zum HightechTraktor u. a. m. – ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart

Wer lebende, auf der Liste der bedrohten Haustierrassen stehende Coburger Fuchsschafe sehen wollte,
wer wissen wollte, wie hochwertige Wolle entsteht und auf einer handbetriebenen Kardiermaschine
gekämmt wird, wie ein Spinnrad funktioniert, wie mit einer Handspindel gearbeitet,
mit Brettchen gewebt und Wolle mit pflanzlichen Farben gefärbt wird, war hier genau richtig. Die Arche
Armin – Christel und Armin Hock und Freunde – zeigten ein Sammelsurium von landwirtschaftlichen
Geräten und traditionellen Handwerkstechniken, auch zum Mitmachen für die ganze Familie. Neben
einer „Kräuterfee“ wurden auch Opa`s Handkarren und verschiedene Traktoren, vom Güldner bis zum
Hightech-Schlepper, präsentiert.

Bei ZF TRW – ein Blick in die Arbeitswelt eines Hightech-Unternehmens

Im Rahmen unseres Ferienprogramms bekamen wir Einblick in die Arbeitswelt eines Hightech-Unternehmens!
Der Standort des Airbag- und Lenkradbauers ZF TRW in
Aschaffenburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits 1902 begann die Produktion von Feuerbuchsen für die Eisenbahn. 1948 startete die Herstellung von Lenkrädern. Nach der Übernahme durch Karl Schmidt wurde die Firma unter dem Namen KS-Lenkradwerk ein Begriff in Aschaffenburg. 1993 stieg zunächst Magna ein, drei Jahre später der US-Konzern TRW. In diesem Jahr erfolgte die Übernahme durch ZF Friedrichshafen. Wir hatten die Gelegenheit, hinter die Kulissen einer Weltfirma zu schauen und die Feinheiten des Lenkrad- und Airbagbaus kennenzulernen.